Marge Piercy

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Marge Piercy (* 31. März 1936) ist eine US-amerikanische Schriftstellerin und Feministin.

1976 formulierte Marge Piercy in ihrem Roman Frau am Abgrund der Zeit eine radikale Kritik an der Psychiatrie in den USA der 70er Jahre und entwickelt zugleich die Utopie einer auf genossenschaftlichem Gemeineigentum beruhenden Wirtschaftsform und einer ökologisch orientierten Wissenschaft.

In ihrem Buch Er, Sie und Es, das 1993 erschien, entwickelte Marge Piercy das Szenario einer durch Umweltzerstörung und Atomkrieg weitgehend zerstörten Zukunftswelt, die von konkurrierenden, multinationalen Konzernen beherrscht wird. Sie schildert den Kampf der freien jüdischen Stadt Tikva gegen die Bedrohung durch einen der großen Konzerne und die subversive Nutzung von High-Tech zur Wahrung der eigenen Unabhängigkeit.

Ihr Buch Menschen im Krieg ist ein Roman des Zweiten Weltkriegs. Dabei geht es nicht nur um die Ereignisse auf den Kriegsschauplätzen, sondern vor allem um den von Frauen erlebten Alltag des Krieges. Piercy schildert, wie ein junger Amerikaner in Washington anhand entschlüsselter Funksprüche Manöver im Südwestpazifik verfolgt, wie eine junge Französin, die Philosophie studieren wollte, zur Résistance stößt, und wie ein brotloser Landschaftsmaler, der sich gelegentlich als Mann für gewisse Stunden durchschlägt, beim Geheimdienst landet.

Werke[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]