Maria Krahn

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Maria Krahn (* 7. Oktober 1896 in Köln; † 19. Dezember 1977 in Gelsenkirchen; gebürtig Maria Katharina Hubertina Krahn) war eine deutsche Schauspielerin und Synchronsprecherin.[1]

Leben und Karriere[Bearbeiten]

Maria Krahn, 1896 in Köln geboren, besuchte nach ihrer Schulzeit die Schauspielschule von Louise Dumont. Intendant Saladin Schmitt verschaffte ihr am Schauspielhaus Bochum das erste Engagement.

Danach spielte sie in Frankfurt am Main und in Hamburg, schließlich trat sie bis 1933 an den Reinhardt-Bühnen in Berlin auf. 1928 heiratete sie den Regisseur und Intendanten Hans Hinrich (1903–1974). Mit Anbruch des Tonfilmzeitalters wurde sie eine gefragte Nebendarstellerin, die es bis 1945 auf 53 Filmrollen brachte.

Nach Kriegsende wandte sie sich wieder verstärkt dem Theater zu. Von 1955 bis 1959 stand sie auf den Wuppertaler Bühnen, ab 1960 spielte sie an den Städtischen Bühnen von Gelsenkirchen und wieder am Schauspielhaus Bochum.

Filmografie[Bearbeiten]

  • 1931: Schneider Wibbel
  • 1934: Hermine und die sieben Aufrechten
  • 1934: Ein Mädchen mit Prokura
  • 1934: Oberwachtmeister Schwenke
  • 1934: Pappi
  • 1935: Das Mädchen Johanna
  • 1935: Liselotte von der Pfalz
  • 1935: Lärm um Weidemann
  • 1935: Der mutige Seefahrer
  • 1935: Stützen der Gesellschaft
  • 1935: Die törichte Jungfrau
  • 1935: Die Werft zum Grauen Hecht
  • 1936: August der Starke
  • 1936: Die Entführung
  • 1936: Inkognito
  • 1936: Ein kleiner goldener Ring
  • 1936: Krach und Glück um Künnemann
  • 1936: Die lustigen Weiber
  • 1936: Das Schönheitsfleckchen
  • 1936: Stärker als Paragraphen
  • 1936: Susanne im Bade
  • 1936: Familienparade
  • 1936: Mädchenräuber
  • 1937: Andere Welt
  • 1937: Frauenliebe – Frauenleid
  • 1937: Togger
  • 1937: Der Unwiderstehliche
  • 1938: Fracht von Baltimore
  • 1938: Der Maulkorb
  • 1938: Mordsache Holm
  • 1938: Napoleon ist an allem schuld
  • 1938: Scheidungsreise

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Biographische Daten von Maria Krahn in: Zwischen Bühne und Baracke: Lexikon der verfolgten Theater-, Film- und Musikkünstler 1933 bis 1945, von Kay Weniger, Metropol, 2008, Seite 169