Marian Füssel

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Marian Füssel (* 1973 in Münster (Westfalen)) ist ein deutscher Historiker.

Der Sohn des katholischen Theologen Kuno Füssel studierte Neuere und Neueste Geschichte, Philosophie und Soziologie in Münster. 2000 erfolgte der Magister. Von 2000 bis 2004 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Münster. 2004 promovierte er in Münster. Das aus der Dissertation hervorgegangene Buch Gelehrtenkultur als symbolische Praxis. Rang, Ritual und Konflikt an der Universität der Frühen Neuzeit wurde von H-Soz-u-Kult als das „Historische Buch des Jahres 2008 in der Kategorie Frühe Neuzeit“ ausgezeichnet. Von 2004 bis 2008 war Füssel Assistent am Historischen Seminar der Universität Münster. Als Juniorprofessor für Kulturgeschichte lehrte er im Sommersemester 2008 an der Universität Gießen und von Wintersemester 2008/09 bis Wintersemester 2010/11 als Juniorprofessor für Geschichte der Frühen Neuzeit an der Universität Göttingen. Seit Wintersemester 2010/11 lehrt Füssel als Professor für Geschichte der Frühen Neuzeit unter besonderer Berücksichtigung der Wissenschaftsgeschichte an der Universität Göttingen. Einen Ruf an die Universität Halle-Wittenberg auf eine W3-Professur für Wissenschaftsgeschichte lehnte er ab.

Seine Forschungsschwerpunkte sind die Geschichte des Siebenjährigen Krieges, die Militärgeschichte des 17. und 18. Jahrhunderts, die Universitäts-, Wissenschafts- und Studentengeschichte der Frühen Neuzeit, die Geschichte der Gewalt, die Mediengeschichte, die Symbolische Kommunikation, die Aufklärung, die Historiographiegeschichte und Theorie der Geschichte.

Schriften[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]