Marie Catherine Brignole

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Maria Caterina Brignole de Sale

Marie Catherine Brignole (* 7. Oktober 1737 in Genua; † 18. März 1813 in Wimbledon) war regierende Fürstin von Monaco sowie Fürstin Condé.

Leben[Bearbeiten]

Die Tochter des Dogen Giovanni Maria Brignole (1703–1769) und der Anna Balbi (* 1720) aus einer der ältesten Genueser Adelsfamilien heiratete am 5. Juli 1757 im Alter von 20 Jahren in Monaco Fürst Honoré III. von Monaco. Sie brachte eine beträchtliche Mitgift in das Fürstenhaus mit. Das Paar hatte zwei Kinder:

  • Fürst Honoré IV. von Monaco (1758–1819)
  • Prinz Joseph von Monaco (1767–1816)

Im Jahre 1770 ließ sich das Paar scheiden, und Catherine zog nach Frankreich. Während der Französischen Revolution flüchtete sie nach England und heiratete dort, bereits 61 Jahre alt, am 24. Oktober 1798 Louis (V.) de Bourbon-Condé (1736–1818), den verwitweten Fürsten von Condé, vehementer Gegner der Revolution und Napoleons.

Catherine starb 1813 im englischen Exil und wurde in der Chapel of St Louis in Wimbledon beigesetzt. Ein Jahr nach ihrem Tod konnte ihr Gemahl nach Frankreich zurückkehren.

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Maria Caterina Brignole – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Vorgängerin Amt Nachfolgerin
Maria von Lothringen Fürstin von Monaco
1757–1770
Maria Caroline Gibert de Lametz