Mario Terán

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Mario Terán (* 1939) ist ein ehemaliger Feldwebel der bolivianischen Armee und wurde durch die Erschießung Che Guevaras bekannt.

Leben[Bearbeiten]

Mario Terán meldete sich freiwillig, die Exekution von Che Guevara am 9. Oktober 1967 im bolivianischen Dorf La Higuera auszuführen. Danach wurde Terán vom bolivianischen Geheimdienst versteckt, da man Racheakte aus Kuba befürchtete. Von jenen Politikern und Militärs, die an Ches Tod beteiligt waren, sind bereits sechs eines gewaltsamen Todes gestorben: sie wurden ermordet oder kamen bei Unfällen ums Leben, so auch der damalige Präsident René Barrientos, der mit dem Hubschrauber abstürzte.[1]

Im Jahre 2007 sorgte Mario Terán erneut für internationale Aufmerksamkeit, als bekannt wurde, dass ausgerechnet kubanische Ärzte im Rahmen der Operación Milagro dem an grauem Star erkrankten Mann das Augenlicht wieder herstellten.[2]

Mario Terán ist verheiratet und hat fünf Kinder. Er lebt heute als pensionierter Militär in der Provinzhauptstadt Santa Cruz de la Sierra.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1.  Der Fluch des Che. In: Der Spiegel. Nr. 41, 2007, S. 168 (online).
  2. Cuban doctors restore sight of Che’s killer. In: The Guardian, 2. Oktober 2007