Mark Lehner

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Mark Lehner ist ein US-amerikanischer Ägyptologe.

Lehner reiste erstmals 1972 nach Ägypten. Zu diesem Zeitpunkt war er noch ein Anhänger der Ideen des „schlafenden Propheten“ Edgar Cayce, der behauptete, die Kultur des alten Ägypten wäre durch Atlantis begründet worden. Im folgenden Jahr begann er ein Studium an der American University in Cairo in dessen Verlauf er sich allmählich von Cayces Ideen distanzierte. 1975 erlangte er den Grad Bachelor of Arts im Fach Anthropologie. Die nächsten 13 Jahre verbrachte er mit verschiedenen archäologischen Projekten. 1979 wurde er Leiter des Sphinx-Projektes des American Research Center in Egypt, zur genauen Untersuchung und Vermessung der Sphinx.

1990 wurde Lehner in Ägyptologie an der Yale University promoviert. Seit 1988 leitet er die Grabungen südlich der Sphinx, die zum Giza Plateau Mapping Project gehören. Bis heute werden dort die Arbeitersiedlung und die Produktionsstätten des Pyramidenplateaus von Gizeh freigelegt. Eines seiner öffentlichkeitswirksamsten Projekte war der Nachbau einer kleinen Pyramide, mit dem altägyptische Arbeitstechniken getestet und die benötigte Zahl von Arbeitern beim Pyramidenbau abgeschätzt werden sollten.

Schriften[Bearbeiten]

  • The Egyptian Heritage. Based on the Edgar Cayce Readings. 1974.
  • The Development of the Giza Necropolis: The Khufu Project. In: Mitteilungen des Deutschen Archäologischen Instituts, Abteilung Kairo. (MDAIK) Bd. 41, von Zabern, Mainz 1985, S. 109-143.
  • Archaeology of an Image. The Great Sphinx of Giza. (Dissertation, Yale 1991).
  • The Complete Pyramids. Thames & Hudson, London 1997; Deutsche Ausgabe: Das erste Weltwunder. Die Geheimnisse der ägyptischen Pyramiden. ECON, München/ Düsseldorf 1997, ISBN 3-430-15963-6.

Weblinks[Bearbeiten]