Massimo Mattioli

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Mattioli

Massimo Mattioli (* 25. September 1943 in Rom) ist ein Undergroundkünstler und italienischer Zeichner.[1]

Sein Hauptwerk spielt häufig in einer bonbonfarbenen Welt, voller niedlicher Tierfiguren à la Tex Avery, denen der Lauf seiner Geschichten, sie zu jedem Laster führt, um am Ende auf grausame Weise in brutalen, pornographischen und vulgären Szenen zu sterben. Seine provokanten Arbeiten waren eine Inspirationsquelle für die Flashcartoons Happy Tree Friends.

Werke[Bearbeiten]

Mattioli begann seine Karriere im Jahr 1965 für das italienische Magazin „Il Vittorioso“, wo er seinen ersten Comic „Vermetto sight“ schuf. [2] Nach einem Reise in London, er arbeitete in „Mayfair“ und zog dann nach Frankreich, wo er bis 1973 für das Comicmagazin „Pif Gadget“, und somitfür ein kindliches Publikum, arbeitete. Er ist 1973 nach Italien zurückgekehrt und schuf für das Magazin „Il giornalio“ den Comic „Pinky“: einen rosa Kaninchenreporter, der in der Zeitung wieder läuft. Er hat im Jahr 1977 zusammen mit Stefano Tamburini das Untergrund-Magazin „Cannibal“ gegründet, wo er seinen Comic Joe Galaxy veröffentlichte. Im Jahr 1980 hat er auch das Magazin „Frigidaire“ gegründet, wo er seinen bekannten Comics „Squeak the mouse“ und „Superwest“ geschaffen hat, die beide Blutbäder, Sex, grausame Morde und Verstümmelungen von Tierfiguren enthalten.

Veröffentlichungen in Deutschland[Bearbeiten]

  • Squeak the Mouse 1, Ed. Kunst der Comics, 1991
  • Squeak the Mouse 2, Ed. Kunst der Comics, 1993
  • Comix 2000, L'association, 1999

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Mattioli erhielt mehrere Preise, darunter der französische Preis Phenix im Jahr 1971, the Yellow Kid im Jahr 1975 und Romics d'Oro im Jahr 2009.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Massimo Mattioli – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Robin Healey: Twentieth-century Italian literature in English translation: an annotated bibliography 1929-1997. U of Toronto P, 1998, ISBN 978-0-8020-0800-8, S. 358.
  2. Gino Moliterno: Encyclopedia of contemporary Italian culture. CRC Press, 2000, ISBN 978-0-415-14584-8, S. 177–78.