Mersch

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Mersch (Begriffsklärung) aufgeführt.
Mersch
Wappen Karte
Wappen von Mersch Lage von Mersch im Großherzogtum Luxemburg
Basisdaten
Staat: Luxemburg
Koordinaten: 49° 45′ N, 6° 6′ O49.7515861111116.107175Koordinaten: 49° 45′ 6″ N, 6° 6′ 26″ O
Distrikt: Luxemburg
Kanton: Mersch
Einwohner: 8216 (1. Januar 2012)[1]
Fläche: 49,7 km²
Bevölkerungsdichte: 165,2 Einw./km²
Gemeindenummer: 00012009
Website: www.mersch.lu
Politik
Bürgermeister: Albert Henkel (DP)
Wahlsystem: Proporzwahl

Mersch (lux.: Miersch) ist eine Gemeinde im Großherzogtum Luxemburg und Verwaltungssitz des Kantons Mersch.

Inhaltsverzeichnis

Geographische Lage [Bearbeiten]

Die Gemeinde Mersch liegt im Gutland, und zwar im Alzettetal nördlich der Hauptstadt.

Zusammensetzung der Gemeinde [Bearbeiten]

Mersch besteht aus folgenden Ortschaften:

  • Beringen
  • Beringerberg
  • Berschbach
  • Binzrath
  • Essingen
  • Mersch
  • Moesdorf
  • Pettingen
  • Reckange
  • Rollingen
  • Schoenfels
Mersch Bahnhof Vorderseite

Gemeindeentwicklung [Bearbeiten]

Das 50 ha große Terrain zwischen Bahnlinie und Alzette, auf dem heute noch das Schlachthaus und das alte Agrocenter stehen, soll neu gestaltet werden.[2]

Verkehr [Bearbeiten]

Mersch hat einen Schnellzughalt an der Luxemburger Nordbahn. Am Bahnhof Mersch halten auch Regionalzüge nach Frankreich und Belgien.

Sehenswürdigkeiten [Bearbeiten]

Der Obelisk zeigt den Mittelpunkt des Großherzogtums. Mersch-Obelisk2.jpg
  • In Pettingen stehen die Ruinen einer alten Wasserburg, die besichtigt werden können.
  • In Mersch steht auf dem Kronenberg (lux.: Krounebierg) ein Obelisk, der den Mittelpunkt des Großherzogtums anzeigen soll. Er wurde im Zweiten Weltkrieg niedergerissen und nach dem Krieg in neuer Form aufgebaut.

Kultur [Bearbeiten]

  • Mersch hat ein regional wichtiges Kulturzentrum, genannt Kulturhaus.[3]
  • In Mersch ist der Sitz des Nationalen Literaturzentrums, des Centre National de Littérature.[4]
  • Mersch hat eine öffentliche Bibliothek mit integrierter Internetstube, das Mierscher Lieshaus.[5]

Töchter und Söhne der Gemeinde [Bearbeiten]

Literatur [Bearbeiten]

  • Hilbert, Roger: Von der belgischen Revolution 1830 bis zu den Märzunruhen 1848 - am Beispiel Mersch. [8]

Weblinks [Bearbeiten]

 Commons: Mersch – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise [Bearbeiten]

  1. STATEC Luxembourg – Population par canton et commune 1821–2012 (franz.)
  2. Neie Quartier Miersch: 50 Hektar tëscht Eisebunn an Uelzecht. rtl, 30. Juni 2010.
  3. Kulturhaus Website
  4. Centre National de Littérature Website
  5. Mierscher Lieshaus Website
  6. Hilbert, Roger: Luxemburger Nationalbibliographie
  7. Abbildung der Gedenktafel
  8. Luxemburger Nationalbibliographie