Metro Krasnojarsk

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Schematische Darstellung des Metronetzes

Die Metro Krasnojarsk in der in Sibirien gelegenen russischen Großstadt Krasnojarsk befindet sich seit 1993 im Bau. Diese U-Bahn wäre neben der im Betrieb befindlichen Metro Nowosibirsk und der ebenfalls im Bau befindlichen Metro Omsk die dritte sibirische Metro. Die Metro soll in Tiefbauweise mit Tunnelvortrieb gebaut werden.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Arbeiten konzentrierten sich zwischen 1994 und 2008 auf den Abschnitt Wysotnaja - Kopylowa - Woksalnaja (Высотная - Копылова - Вокзальная), welcher den Bahnhof mit dem Stadtviertel nordwestlich verbinden soll. An weiteren zwei Stationen östlich des Bahnhofs - Ploschtschad Rewoljuzii (Площадь Революции) und Prospekt Mira (Проспект Мира), beide im Stadtzentrum - wurde bereits mit den Bauarbeiten begonnen. Insgesamt wurden in diesen Jahren jedoch nur 3500 Meter Vortrieb erreicht, davon 3 Kilometer Streckentunnel.

Aus finanziellen Gründen ruhen die Arbeiten seit 2008, die Baustelle wurde konserviert (Wysotnaja - Kopylowa - Woksalnaja) oder aufgegeben (Ploschtschad Rewoljuzii - Prospekt Mira). Die Bauschächte sind an mehreren Stellen in der Stadt zu sehen, jedoch wurden 2011 erhebliche Teile der oberirdischen Anlagen entfernt (unter anderem am Bahnhof).

Die Eröffnung des ersten Abschnitts (fünf Kilometer) war für 2002 geplant, die Erweiterung nach Osten sollte Ende 2003 folgen. Da die Arbeiten seit Jahren ruhen, ist keine Aussage zu einer möglichen Eröffnung möglich. Gelegentlichen Versprechen zur Fortsetzung der Bauarbeiten oder zur Finanzierung aus föderalen Mitteln folgten bis Mitte 2013 keine reellen Arbeiten.

Stationen (gepl.)[Bearbeiten]

  • Wysotnaja (Высотная)
  • Kopylowa (Копылова)
  • Woksalnaja (Вокзальная)
  • Ploschtschad Rewoljuzii (Площадь Революции)
  • Prospekt Mira (Проспект Мира)

Pläne[Bearbeiten]

Die weiteren Pläne, acht Stationen im Nordosten und eine im Nordwesten, werden in den nächsten Jahren keinesfalls verwirklicht werden können. Eine zweite und dritte Linie ist geplant, welche die Wohngebiete im Süden der Stadt mit dem Zentrum verbinden sollen.

Weblinks[Bearbeiten]