Michael Relph

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Michael Relph (* 16. Februar 1915 in Broadstone, Dorset; † 30. September 2004 in Selsey, West Sussex) war ein britischer Filmregisseur und Filmproduzent.

Leben[Bearbeiten]

Michael Relph, Sohn des Schauspielers George Relph, arbeitete ab 1932 als Assistent des Filmarchitekten am Entwurf der Kulissen für mehrere Kinofilme mit. Nach Ende des Zweiten Weltkriegs wurde Relph Produktionsleiter und entwickelte über viele Jahre eine enge Zusammenarbeit mit dem Regisseur Basil Dearden, in dessen sämtlichen Filmen er für die Produktion verantwortlich war. Daneben arbeitete Relph in einigen Fällen am Drehbuch mit und übernahm auch Regiearbeiten, wobei dann Dearden als Produzent fungierte. Nach dem Tod Deardens zog sich Relph für einige Jahre aus der aktiven Produzentenrolle zurück und vertrat die Filmwirtschaft in berufsständischen Organisationen, bevor er ab Ende der 70er-Jahre nochmals für einige Filme die Funktion des Produzenten einnahm.[1]

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten]

  • 1948: Königsliebe (Saraband for Dead Lovers)
  • 1952: Die Bombe im U-Bahnschacht
  • 1953: Jim, der letzte Sieger (The Square Ring) – auch Regie
  • 1954: Kleiner Jockey ganz groß (The Rainbow Jacket)
  • 1957: Die kleinste Schau der Welt (The smallest Show on Earth)
  • 1957: Kinder der Straße (Violent Playground)
  • 1959: Die Herren Einbrecher geben sich die Ehre
  • 1959: Das Mädchen Saphir (Sapphire)
  • 1960: Der unheimliche Komplice (The secret Partner)
  • 1961: Die heiße Nacht (All Night long) - auch Regie
  • 1962: Brennende Schuld (Life for Ruth)
  • 1962: Der Teufelskreis (Victim)
  • 1962: Fesseln der Seele (The Mind Benders)
  • 1964: Die Strohpuppe – auch Drehbuch
  • 1964: Agenten lassen bitten (Masquerade) – auch Drehbuch
  • 1968: Mörder GmbH– auch Drehbuch
  • 1970: Ein Mann jagt sich selbst – auch Drehbuch
  • 1985: Ist dieser Mann nicht himmlisch? (Heavenly pursuits)

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Bei der Oscarverleihung 1950 wurde Relph zusammen mit Jim Morahan und William Kellner in der Kategorie Bestes Szenenbild für Königsliebe (Saraband for Dead Lovers) nominiert.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Kay Weniger: Das große Personenlexikon des Films. Berlin 2001, Band 6, S. 473