Mieko Kanai

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Mieko Kanai (jap. 金井 美恵子, Kanai Mieko; * 3. November 1947 in Takasaki) ist eine japanische Schriftstellerin.

Kanai begann nach dem Besuch der „Mädchenoberschule Takasaki der Präfektur Gunma“ (群馬県立高崎女子高等学校, engl. Girls’ High School ihrer Heimatstadt) 1966 Gedichte und Kurzgeschichten zu schreiben und wurde 1967 mit der Geschichte Ai no seikatsu (愛の生活, „Leben in Liebe“), die im gleichen Jahr in der Literaturzeitschrift Tembō erschien, für den Dazai-Osamu-Preis nominiert. Im Folgejahr erschienen die von der Kritik gelobten Geschichten Shizen no kodomo (自然の子供) und Eonta (エオンタ), und Kanai erhielt für ihre lyrischen Werke den Gendaishi-Techō-Preis. Ihren ersten Gedichtband veröffentlichte sie 1971 unter dem Titel Madamu Juju no ie (マダム・ジュジュの家, „Das Haus der Madame Juju“).

1970 wurde Kanais Erzählung Yume no jikan (夢の時間, „Zeit der Träume“) für den Akutagawa-Preis nominiert. Für den Erzählband Puraton-teki ren’ai (プラトン的恋愛, „Platonische Liebe“, 1979) erhielt sie den Izumi-Kyōka-Literaturpreis. 1985 erschien ihr erster Roman Bunshō kyōshitsu (文章教室). Für Tama-ya (タマや, „Die Katze Tama“, 1987) wurde Kanai mit dem Frauenliteraturpreis ausgezeichnet.

Quellen[Bearbeiten]