Minerul Lupeni

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Minerul Lupeni
Minerul Lupeni.png
Voller Name Clubul Sportiv Minerul Lupeni
Ort Lupeni
Gegründet 1920
Aufgelöst Oktober 2010
Vereinsfarben rot-schwarz
Stadion Stadionul Minerul
Plätze 3.000
Homepage www.minerullupeni.lx.ro
Liga
'
Heim
Auswärts

Minerul Lupeni war ein rumänischer Fußballverein aus Lupeni, Kreis Hunedoara. Der Verein spielte zuletzt in der zweithöchsten rumänischen Fußballliga, der Liga II. Er gehörte insgesamt vier Jahre der höchsten Spielklasse, der Liga 1, an. Sein größter Erfolg ist die rumänische Vizemeisterschaft im Jahr 1928.

Geschichte[Bearbeiten]

Minerul Lupeni wurde im Jahr 1920 unter dem Namen Jiul Lupeni (benannt nach dem Fluss Jiu, an dem Lupeni liegt) gegründet. Im Jahr 1922 nahm der Verein erstmals an der regionalen Meisterschaft von Arad teil, konnte sich aber nicht für die nationale Endrunde qualifizieren. Dies gelang zum einzigen Mal in der Saison 1927/28. Nach einem Erfolg gegen România Cluj im Viertelfinale und einem kampflosen Weiterkommen im Halbfinale stand Minerul im Endspiel, wo es gegen Colțea Brașov unterlag. Dies ist bis heute der größte Erfolg der Vereinsgeschichte.

Im Jahr 1931 wurde der Vereinsname in Minerul Lupeni geändert, was auf deutsch Bergarbeiter bedeutet. Als im Jahr 1932 die Divizia A gegründet wurde, war Minerul ebenso wenig dabei wie im Jahr 1934, als die Divizia B aus der Taufe gehoben wurde. Der Verein beteiligte sich erst mit Gründung der Divizia C im Jahr 1937 wieder am überregionalen Spielbetrieb und ihm gelang prompt der Aufstieg in die Divizia B.

Nach dem Zweiten Weltkrieg nahm Minerul den Spielbetrieb zwar wieder in der Divizia B auf, stieg aber unmittelbar ab. Da die Divizia C in diesem Zeitraum nur sporadisch durchgeführt wurde, spielte der Verein meist in der regionalen Meisterschaft, ehe im 1951 unter dem neuen Namen Flacăra Lupeni die Rückkehr gelang (im Jahr 1950 war er kurzzeitig als Partizanul Lupeni angetreten).

Im Jahr 1953 wurde der Name erneut geändert – diesmal in den heute noch gültigen Namen Minerul Lupeni – und im Jahr 1959 gelang dem Klub zum bisher einzigen Male der Aufstieg in die höchste rumänische Spielklasse, die Divizia A. Nach vier Jahren folgte allerdings wieder der Abstieg, nachdem Minerul stets um die Klassenverbleib gekämpft hatte.

In den folgenden Jahren spielte Minerul stets in der Divizia B und in der Divizia C. Nach dem letztmaligen Aufstieg unter Trainer Adrian Matei im Jahr 2005 gehört der Verein der Liga II an. Der im Juli 2007 verpflichtete Trainer Marin Tudorache wurde am 27. September 2008 nach der Heimniederlage gegen Jiul Petroșani entlassen und durch den Co-Trainer Iosif Rus und den Spieler Ion Dumitra ersetzt.[1] Da beide nicht über die notwendigen Trainerlizenzen verfügten, musste der Verein eine Geldstrafe hinnehmen. Daraufhin wurde Anfang November 2008 Carol Creiniceanu als offizieller Trainer geholt,[2] der sich im Dezember 2008 allerdings einer Augen-Operation unterziehen musste und das Team in keinem einzigen Spiel betreuen konnte.[3] Dumitra und Rus übernahmen daraufhin erneut das Training. Co-Trainer Iosif Rus verstarb am 11. Juli 2010 während eines Urlaubaufenthalts in Portugal.[4]

Nach den enttäuschenden Ergebnissen, die unter dem neuen Trainer Ionel Augustin an den ersten sechs Spieltagen der Zweitligasaison 2010/11 erzielt worden waren, beschlossen die örtlichen Behörden, den Klub nicht weiter finanziell zu unterstützen.[5] Minerul Lupeni zog sich am 13. Oktober 2010 aus sämtlichen Meisterschaften zurück und löste sich daraufhin auf.[6]

Erfolge[Bearbeiten]

  • Rumänischer Vizemeister: 1928
  • Aufstieg in die Divizia A: 1959

Bekannte Spieler[Bearbeiten]

Ehemalige Trainer[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Sport365 vom 28. September 2008, abgerufen am 30. November 2011 (rumänisch)
  2. ProSport vom 6. November 2008, abgerufen am 30. November 2011 (rumänisch)
  3. ProSport vom 27. November 2008, abgerufen am 30. November 2011 (rumänisch)
  4. Mediafax vom 12. Juli 2010, abgerufen am 30. November 2011 (rumänisch)
  5. Răpuși de criză!, abgerufen am 28. Januar 2011 (rumänisch)
  6. E oficial: Minerul Lupeni nu mai există, abgerufen am 29. Januar 2011 (rumänisch)

Weblinks[Bearbeiten]