Mires

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Stadtgemeinde Mires
(1949–2010)

Δήμος Μοιρών (Μοίρες)
Mires (Griechenland)
Bluedot.svg
Basisdaten
Staat: Griechenland
Verwaltungsregion: Kreta
Präfektur: Iraklio
Geographische Koordinaten: 35° 3′ N, 24° 52′ O35.05111111111124.873888888889Koordinaten: 35° 3′ N, 24° 52′ O
Höhe ü. d. M.: 141 m
(Durchschnitt)
Fläche: 181,885 km²
Einwohner: 10.857 (2001[1])
Bevölkerungsdichte: 59,7 Ew./km²
Sitz: Mires
LAU-1-Code-Nr.: 911800
Gemeindegliederung: 12 Gemeindebezirke
Lage in der ehem. Präfektur Iraklio
Bild:Dimos Miron.png

f10

Mires (griechisch Μοίρες (f. pl.)) ist mit knapp 6.000 Einwohnern die größte Stadt der fruchtbaren Messara-Ebene auf Kreta. Sie ist Verwaltungssitz der Gemeinde Festos. Der Wochenmarkt der Agrarstadt Mires ist der größte der Region. Die Stadt liegt an einer vielbefahrenen Landstraße, die Kreta von Iraklio bis Tymbaki an der Südküste in Nordsüd-Richtung durchquert.

Bis 2010 war Mires eine selbständige Gemeinde, die mit Vororten zirka 10.600 Einwohner auf einer Fläche von 182 km² umfasste, 1949 zur Stadtgemeinde (dimos) erhoben und zuletzt 1997 durch Eingemeindung zahlreicher Nachbargemeinden erheblich vergrößert wurde. Zum !. Januar ging Mires in der neu geschaffenen Gemeinde Festos auf, wo es seither einen von drei Gemeindebezirken bildet.

Zum Gebiet von Mires gehört sowohl das Kap Lithino (griechisch Ακρωτήρι Λίθινο) als auch der kleine Hafenort Kali Limenes (Καλοί Λιμένες), der südlichste der Insel Kreta. Die Agiofarango-Schlucht, die sich zwischen Kap und Hafen zum Libyschen Meer hin öffnet, ist zum beliebten Ziel für Tagesausflüge geworden. Wegen der Abgelegenheit der Schlucht war sie ab dem frühen Mittelalter zur Heimstatt christlicher Eremiten geworden, welche sich angeblich nur einmal im Jahr zum Gottesdienst in der am unteren Ende der Schlucht gelegenen Kapelle des Agios Andonis versammelten. Der letzte Bauabschnitt der Kapelle – das Querschiff – wurde wahrscheinlich im 14. oder 15. Jahrhundert vollendet.

[Bearbeiten] Gemeindegliederung

Die Gemeinde Mires gliederte sich in die folgenden Gemeindebezirke, die heute Ortschaften des Gemeindebezirks Mires sind (griechischer Name und Einwohnerzahl der Volkszählung 2001 in Klammern):

  • Mires (5.883)
  • Alithini (η Αληθινή; 148)
  • Andiskari (το Αντισκάρι; 599)
  • Galia (η Γαλιά; 909)
  • Kastelli (το Καστέλλι; 299)
  • Kouses (ο Κουσές; 158]
  • Peri (το Πέρι; 81)
  • Petrokefali (το Πετροκεφάλι; 733)
  • Pigaidakia (τα Πηγαϊδάκια; 497]
  • Pombia (η Πόμπια; 955)
  • Roufas (ο Ρουφάς; 167)
  • Skourvoula (τα Σκούρβουλα; 428)

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Informationen des griechischen Statistischen Dienstes
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