Momenten-Magnituden-Skala

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Die Momenten-Magnituden-Skala (Mw) ist eine Methode zur Messung von Erdbeben-Magnituden und wurde 1979 von den Wissenschaftlern Tom C. Hanks und Hiroo Kanamori als Nachfolger der Richter-Skala entwickelt. Sie beschreibt die Energiemenge, die bei einem Erdbeben freigesetzt wird, anhand des von K. Aki 1966 eingeführten seismischen Moments, das sich aus der Größe der Rissfläche im Untergrund, der mittleren Verschiebung der Gesteinsblöcke und der Gesteinsfestigkeit ergibt.

Mw ist eine dimensionslose Kennzahl, die durch den Ausdruck

M_\mathrm{w} = {2 \over 3}\left(\log_{10} \frac{M_0}{\mathrm{N}\cdot \mathrm{m}} - 9.1\right) = {2 \over 3}\left(\log_{10} \frac{M_0}{\mathrm{dyn}\cdot \mathrm{cm}} - 16.1\right)

definiert wird, wobei M0 dem seismischen Moment entspricht.

[Bearbeiten] Literatur

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