Muhammad Kurd Ali

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Muhammad Kurd Ali (arabisch ‏ محمد كرد علي‎ Muḥammad Kurd ʿAlī; 1876–1953) war ein syrischer Gelehrter, Historiker und Literaturkritiker. Er war Gründer und Präsident der Akademie der Arabischen Sprache in Damaskus von 1918 bis zu seinem Tod. Er ist eine der großen Persönlichkeiten der Bewegung der arabisch-islamischen Renaissance (Nahda) in der ersten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts.

Er ist der Sohn einer tscherkessischen Mutter und eines kurdischen Vaters aus Sulaimaniyya, dessen Familie von der kurdischen Dynastie der Ayyubiden abstammt. Er beherrschte Französisch und Türkisch, arbeitete als Journalist – unter anderem als Herausgeber der Zeitschrift al-Muqtabas - und verfasste zahlreiche Werke.[1]

Zu seinen wichtigen Werken zählt das Chitat al-Scham (Ḫiṭaṭ aš-Šām). Er ist auch Verfasser einer Gelehrtenbiographie „al-Muʿāṣirūn“ (Die Zeitgenossen).

Literatur[Bearbeiten]

  • Rainer Hermann: Kulturkrise und konservative Erneuerung : Muḥammad Kurd ʿAlī (1876 - 1953) und das geistige Leben in Damaskus zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Frankfurt am Main u.a. : Lang, 1990
  • Jonathan Kearney: Muhammad Kurd 'Ali and the Khitat al-Sham. MLitt thesis submitted to the Faculty of Arts, University College Dublin, Ireland 1998

Weblinks[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]

Einzelnachweise und Fußnoten[Bearbeiten]

  1. ism-france.org: Muhammad Kurd Ali… Le père des Académies Arabes (Amal Khayri)
Muhammad Kurd Ali (Alternativbezeichnungen des Lemmas)
Muhammad Kurd Ali; Muḥammad Kurd ʿAlī; Muḥammad Kurd ʿAlī ; Muḥammad Farīd Kurd ʿAlī; Muḥammad K. ʿAlī; Muḥammad F. Kurd ʿAlī; Muḥammad Farīd Kurd ʿAlī; Mohammed Kurd-Ali; Muḥammad Kurd-ʿAli; Muḥammad KurdʿAlī; Muḥammad Kurd ʿAlī; Kürt Muhammed Ali