Narbe (Botanik)

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Nahaufnahme der Narbe einer Tulpe
Grüne Narbe mit noch geschlossenen Narbenästen an Echinocereus scheeri var. obscuriensis.

Die Narbe ist der obere Abschnitt des Stempel. Er ist klebrig, oft papillös und ist zum Auffangen und Keimen von Pollen ausgebildet. Bei einer ungeteilten Narbe wird diese als kopfig oder fädig bezeichnet. Ist die Narbe geteilt wird sie je nach Tiefe der Teilung als mehrlappig (z. Bsp. bei Kreuzblütler) oder mehrspaltig (z. Bsp. bei Krokus und Glockenblumen) genannt. Verläuft die Teilung bis an den Griffel heran sind mehrere Narben vorhanden. Ist kein Griffel vorhanden so ist die Narbe sitzend (z. Bsp. bei Mohn).

Literatur[Bearbeiten]

  • Werner Rothmaler: Exkursionsflora von Deutschland Gefäßpflanzen: Band 2. 15. durchgeseh. Aufl., Volk und Wissen Verlag GmbH, Berlin 1990, ISBN 3060125635 Seite 28.