Nebenerwerbsbetrieb

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Ein Nebenerwerbsbetrieb ist, im Gegensatz zum Haupterwerbsbetrieb, ein landwirtschaftlicher Familienbetrieb, der nebenberuflich bewirtschaftet wird. Als Nebenerwerbsbetrieb gelten Betriebe mit weniger als 0,75 Voll-Arbeitskräften. Bei Betrieben mit 0,75 bis 1,5 Voll-Arbeitskräften ist das Gesamteinkommen für die Einordnung entscheidend: Wird weniger als 50 % des Gesamteinkommens mit dem landwirtschaftlichen Betrieb erwirtschaftet, gilt er als Nebenerwerbsbetrieb.

Der Anteil der Nebenerwerbslandwirte, der sogenannten Feierabendbauern, liegt in Deutschland mit regionalen Unterschieden bei rund 60 Prozent. Besonders stark vertreten ist der Nebenerwerbsbetrieb im Weinbau bei Genossenschaftsanschluss.

In Nebenerwerbsbetrieben werden knapp 10 Prozent der landwirtschaftlichen Produktion erzeugt. Nebenerwerbsbetriebe sind keine Übergangslösung, sondern eine feste Größe in der Agrarstruktur.

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