Neoimpressionismus

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Neoimpressionismus bezeichnet eine Stilrichtung in der Malerei. Der Begriff wurde von dem Kritiker Félix Fénéon 1886 in einem Beitrag für die belgische Zeitschrift L’art Moderne geprägt. Er wollte damit die Malweise Georges Seurats von der der Impressionisten unterscheiden.

Die Stilrichtung sollte später auch unter der von Paul Signac geprägten Bezeichnung Pointillismus (Punktierstil) bekannt werden. Seurat dagegen bevorzugte die Bezeichnungsweise Divisionismus (Teilungsmalerei). Weitere Neoimpressionisten sind Anna Boch, Henri Edmond Cross, Maximilien Luce und Theo van Rysselberghe.

Heutzutage wird der Begriff Neoimpressionismus sowohl synonym für Pointillismus, als auch in unscharfer Abgrenzung überlappend mit den Begriffen Spät-, Nach- bzw. Post-Impressionismus gebraucht.

Literatur[Bearbeiten]

  • Allan Antliff: Anarchie und Kunst, Verlag Edition AV, 2011, ISBN 978-3-86841-052-5, S. 35-45.
  • Félix Fénéon: L'impressionisme aux Tuileries. In: L'art Moderne. Revue critique des arts et de la littérature, Jg. 5 (1886) vom 19. September 1886, ISSN 0774-2541.
  • Rainer Budde: Malerei auf den Punkt gebracht. In: Ders. (Hrsg.): Pointillismus. Auf den Spuren von Georges Seurat. Prestel, München 1997, ISBN 3-7913-1840-3 (Katalog der gleichnamigen Ausstellung im Wallraf-Richartz-Museum, 6. September bis 30. November 1997).
  • Cathérine Marquet (Hrsg.): Le Néo-Impressionnisme. De Seurat à Klee. Edition RMN, Paris 2005, ISBN 2-7118-4896-5 (Katalog der gleichnamigen Ausstellung, Musée d'Orsay).

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Neo-impressionism – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien