New York City Housing Authority

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Das erste öffentliche Wohnungsprojekt in New York City, die First Houses

Die New York City Housing Authority (NYCHA) ist eine Behörde der Stadtverwaltung von New York City. Sie betreibt die Sozialwohnungen der Stadt. Zusammen mit dem New York City Department of Housing Preservation and Development (HPD) und der Housing Development Corporation (HDC) des Staates New York ist sie für die öffentliche Unterstützung des Wohnungswesens in New York City zuständig. Die NYCHA ist die größte öffentliche Wohnungsbehörde in den Vereinigten Staaten und größter Vermieter der Stadt New York.

Geschichte

Die NYCHA wurde am 20. Januar 1934 vom New Yorker Bürgermeister Fiorello LaGuardia ins Leben gerufen und war die erste öffentliche Wohnungsbaubehörde in den Vereinigten Staaten. Bereits im nächsten Jahr, am 3. Dezember 1935, wurde das erste NYCHA-Sozialwohnungsprojekt, die First Houses in der Lower East Side, eingeweiht.

NYCHA heute

Gegenwärtig (Stand: September 2009) betreibt die NYCHA 178.554 Wohnungen an 336 Standorten in allen fünf New Yorker Stadtbezirken (Manhattan, Bronx, Brooklyn, Queens und Staten Island). Die NYCHA hat 11.957 Beschäftigte, und 403.581 Menschen (Stand: 29. Juni 2009) – fast fünf Prozent aller New Yorker – wohnen in den 2.607 Gebäuden, die von der Behörde verwaltet werden.

Die NYCHA verwaltet außerdem das Mietzuschussprogramm des Department of Housing and Urban Development der US-Regierung (das sogenannte „Section 8“-Programm) für New York City, so dass insgesamt mehr als 600.000, oder 7,8 % aller New Yorker Unterstützung von NYCHA erhalten. Nur Einwohner, deren Einkommen unterhalb einer bestimmten Einkommensgrenze liegt, haben Anspruch auf eine NYCHA-Wohnung. NYCHA Mieter zahlen höchstens 30 % ihres Einkommens als Miete. Die monatliche Durchschnittsmiete betrug 397 US-Dollar (29. Juni 2009), verglichen mit 2.700 US-Dollar im Durchschnitt für ganz New York (2008)[1]. Allerdings ist das Jahresdurchschnittseinkommen der NYCHA Mieter mit 22.905 US-Dollar pro Haushalt weniger als halb so hoch wie dasjenige für ganz New York (51.116 US-Dollar, 2008)[2].

Probleme

NYCHA-Siedlungen wie beispielsweise die Queensbridge Houses oder Brownsville Houses sind oft soziale Brennpunkte mit hoher Arbeitslosigkeit und Kriminalität, die trotz zahlreicher Sozialprogramme und einer eigenen Polizei bislang nicht behoben werden konnten. Die marode Bausubstanz der Gebäude, die mehrheitlich vor 1965 fertiggestellt wurden, ist ein weiteres Problem, mit dem die NYCHA zu kämpfen hat.

Trotz der Probleme erfreuen sich die NYCHA Wohnungen großer Beliebtheit: 130.058 Familien standen auf der Warteliste für NYCHA Wohnungen und 127.764 Familien auf der Warteliste für das Section 8 Programm, wobei 32.163 Bewerber auf beiden Listen eingetragen waren (Stand: 31. Juli 2009). Nur 3,3 % der Bewohner zogen im Kalenderjahr 2008 aus, und der Leerstand von 0,65 %, verglichen mit 3,6 % in Manhattan[3], ist sehr niedrig.

Siehe auch

Quelle

Einzelnachweise

  1. Elizabeth A. Harris: What You Need to Know Before You Rent, The New York Times (22. August 2008).
  2. 2008 American Community Survey 1-Year Estimates.
  3. Elizabeth A. Harris: What You Need to Know Before You Rent, The New York Times (22. August 2008).

Literatur

  • Nicholas Dagen Bloom: Public Housing That Worked - New York in the Twentieth Century. University of Pennsylvania Press, Philadelphia 2009, ISBN 978-0-8122-2067-4
  • Richard Plunz: A History of Housing in New York City. Columbia University Press, New York 1990, ISBN 978-0-231-06297-8