Nullifikationsdoktrin

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John C. Calhoun formulierte die Nullifikationsdoktrin im Interesse der Südstaaten, die besagte, dass Einzelstaaten das Recht hätten, Bundesgesetze, die ihnen schädlich seien, nicht umzusetzen. In der Krise von 1832, bei der es um die Bundeszollgesetze von 1828 und 1832 ging, wurden sogar Bundestruppen in South Carolina eingesetzt, als es erstmals mit Sezession gedroht hatte. In dieser Krise handelte Calhoun als Wortführer der südstaatlichen Pflanzeraristokratie und bei der Sezession von 1861 berief man sich nicht zuletzt auf ihn. Im Zug der so genannten Nullifikationskrise von 1832 erklärte Calhoun, der 7. Vizepräsident der Vereinigten Staaten als erster Vizepräsident vorzeitig seinen Rücktritt.

In der späteren Verfassung der Konföderierten Staaten von Amerika stand die Nullifikationsdoktrin ebenfalls in der Verfassung. Neben anderen Maßnahmen sollte dies die Macht der Bundesregierung einschränken.[1]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. eigentümlich frei; Nr. 111; April 2011; S. 37