Ochotona gaoligongensis

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Ochotona gaoligongensis
Systematik
Unterklasse: Höhere Säugetiere (Eutheria)
Überordnung: Euarchontoglires
Ordnung: Hasenartige (Lagomorpha)
Familie: Pfeifhasen (Ochotonidae)
Gattung: Ochotona
Art: Ochotona gaoligongensis
Wissenschaftlicher Name
Ochotona gaoligongensis
Wang, Gong & Duan, 1988

Ochotona gaoligongensis ist eine Säugetierart aus der Familie der Pfeifhasen innerhalb der Hasenartigen. Ihr Verbreitungsgebiet ist wahrscheinlich auf das Gaoligong Shan im Nordwesten der südwestchinesischen Provinz Yunnan beschränkt, zudem werden Vorkommen im angrenzenden Myanmar vermutet.

Merkmale[Bearbeiten]

Ochotona gaoligongensis erreicht eine Körperlänge von 16,5 bis 17,0 Zentimeter und gleicht Ochotona forresti sowohl in seiner Körpergröße wie auch in den wesentlichen Schädelmerkmalen. Unterschiede zu diesem liegen im glänzend rötlich-braunen Fell mit rötlich-schwarzem Nacken. Der Schädel ist zudem im Profil etwas abgeflacht mit längeren Nasenbeinknochen und weist noch weitere Unterschiede in der Morphologie auf.[1]

Verbreitung[Bearbeiten]

Verbreitungsgebiet von Ochotona gaoligongensis

Das Verbreitungsgebiet von Ochotona gaoligongensis ist wahrscheinlich auf das Gaoligong Shan im Nordwesten der südwestchinesischen Provinz Yunnan beschränkt, er könnte jedoch auch im angrenzenden Myanmar vorkommen.[2]

Der Lebensraum von Ochotona gaoligongensis ist geprägt durch Felsgestein und -schutt in bewaldeten Gebieten in einer Höhe um 2.950 Metern. Er lebt in diesem Habitat sympatrisch mit Ochotona forresti und Ochotona thibetana.[1]

Lebensweise[Bearbeiten]

Über die Lebensweise dieses Pfeifhasen liegen keine Informationen vor.[2][1]

Systematik[Bearbeiten]

Ochotona gaoligongensis wurde 1988 als eigenständige Art den Pfeifhasen (Gattung Ochotona) zugeordnet. Es wird angenommen, dass es sich entweder um eine Schwesterart oder ein Synonym zu Ochotona forresti handelt.[2][1]

Gefährdung und Schutz[Bearbeiten]

Die Art wird von der International Union for Conservation of Nature and Natural Resources (IUCN) aufgrund unzureichender Daten zur Bestandsgröße und Verbreitung nicht in eine Gefährdungskategorie eingestuft. Die Art ist nur durch Fänge von Einheimischen bekannt. In China wird sie als gefährdet betrachtet, sobald ausreichend Daten vorhanden sind, wird dies auch für die IUCN gelten.[2]

Belege[Bearbeiten]

  1. a b c d Joseph A. Chapman, John E. C. Flux (Hrsg.): Rabbits, Hares and Pikas. Status Survey and Conservation Action Plan. (PDF; 11,3 MB) International Union for Conservation of Nature and Natural Resources (IUCN), Gland 1990; S. 32. ISBN 2-8317-0019-1.
  2. a b c d Ochotona gaoligongensis in der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN 2011. Eingestellt von: A. T. Smith, C. H. Johnston, 2008. Abgerufen am 1. Februar 2012

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Ochotona gaoligongensis – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  • Ochotona gaoligongensis in der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN 2011. Eingestellt von: A. T. Smith, C. H. Johnston, 2008. Abgerufen am 1. Februar 2012