Ohnišťany

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Ohnišťany
Wappen von ????
Ohnišťany (Tschechien)
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Basisdaten
Staat: Tschechien
Region: Královéhradecký kraj
Bezirk: Hradec Králové
Fläche: 881 ha
Geographische Lage: 50° 19′ N, 15° 31′ O50.322515.520277777778246Koordinaten: 50° 19′ 21″ N, 15° 31′ 13″ O
Höhe: 246 m n.m.
Einwohner: 300 (1. Jan. 2014) [1]
Postleitzahl: 503 54
Kfz-Kennzeichen: H
Verkehr
Straße: Smidary - Chomutice
Bahnanschluss: Velký Osek–Trutnov
Struktur
Status: Gemeinde
Ortsteile: 1
Verwaltung
Bürgermeister: Milan Pešta (Stand: 2008)
Adresse: Ohnišťany 91
503 54 Ohnišťany
Gemeindenummer: 570516
Website: www.ohnistany.cz

Ohnišťany (deutsch Wochnischtian, auch Wohnistan) ist eine Gemeinde in Tschechien. Sie liegt zehn Kilometer nördlich von Nový Bydžov und gehört zum Okres Hradec Králové.

Geographie[Bearbeiten]

Ohnišťany befindet sich linksseitig des Baches Ohnišťanský potok auf der Ostböhmischen Tafel. Östlich erhebt sich der Hořeník (271 m) und im Nordwesten die Horka (278 m). Im Osten verläuft die Bahnstrecke Velký Osek–Trutnov.

Nachbarorte sind Obora im Norden, Tereziny Dary im Nordosten, Lískovice, Sukorady und Kouty im Osten, Šaplava im Südosten, Podlesí, Paška und Loučná Hora im Süden, Chotělice im Südwesten, Vysoké Veselí und Staré Smrkovice im Westen sowie Nevratice und Chomutice im Nordwesten.

Geschichte[Bearbeiten]

Die erste urkundliche Erwähnung von Ohnišťany erfolgte im Jahre 1318. Nördlich des alten Dorfes mit der Kirche entstand später eine weitere Ansiedlung.

Nach der Aufhebung der Patrimonialherrschaften entstanden 1850 die beiden Gemeinden Staré Ohnišťany und Nové Ohnišťany im Bezirk Nový Bydžov. 1921 wurden beide Dörfer zur Gemeinde Ohnišťany vereinigt. Seit 1961 gehört Ohnišťany zum Okres Hradec Králové.

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Für die Gemeinde Ohnišťany sind keine Ortsteile ausgewiesen. Zu Ohnišťany gehören die Ansiedlungen Nové Ohnišťany, Podlesí, Paška und Staré Ohnišťany.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

  • Kirche St. Wenzel; das im 15. Jahrhundert errichtete Bauwerk erhielt seine heutige Gestalt nach dem Brand von 1804.
  • neogotisches Schloss Podlesí mit englischem Park, erbaut 1877–1883 an Stelle einer Schäferei, südwestlich des Dorfes

Söhne und Töchter der Gemeinde[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Český statistický úřad – Die Einwohnerzahlen der tschechischen Gemeinden vom 1. Januar 2014 (PDF; 504 KiB)