Opatov (Luby)

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Opatov
Opatov führt kein Wappen
Opatov (Luby) (Tschechien)
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Basisdaten
Staat: Tschechien
Region: Karlovarský kraj
Bezirk: Cheb
Gemeinde: Luby
Fläche: 1105 ha
Geographische Lage: 50° 15′ N, 12° 25′ O50.25277777777812.424444444444590Koordinaten: 50° 15′ 10″ N, 12° 25′ 28″ O
Höhe: 590 m n.m.
Einwohner: 40 (1. März 2001)
Postleitzahl: 351 37
Kfz-Kennzeichen: K
Verkehr
Straße: Luby - Krajková

Opatov (deutsch Abtsroth) ist ein Ortsteil der tschechischen Stadt Luby im Okres Cheb. Das Dorf liegt anderthalb Kilometer östlich von Luby am Südwesthang des Opatovský vrch (650 m) über dem Quellgrund des Baches Opatovský potok.

Geschichte[Bearbeiten]

Viele Orte des Schönbacher Ländchens sind vom Kloster Waldsassen aus gegründet worden, die 1348 Rüdiger von Sparneck erwarb. [1] [2] Ab der Mitte des 19. Jahrhunderts bildete Abtsroth eine Gemeinde im Gerichtsbezirk Wildstein bzw. Bezirk Eger.

Im Jahre 1930 hatte Abtsroth mit den Ortsteilen Egetten, Fünfhaus und Leibitschgrund 950 Einwohner. 1939 waren es 877. Zwischen 1938 und 1945 war die Gemeinde Teil des deutschen Landkreis Eger[3]. 1960 erfolgte die Eingemeindung nach Luby. 1991 lebten in Opatov 52 Personen, beim Zensus von 2001 wurden 24 Wohnhäuser und 40 Einwohner gezählt.

Zu Opatov gehören die Ansiedlungen Libocký Důl (Leibitschgrund), Pětidomí (Funfhaus) und Zálubí (Egetten).

Literatur[Bearbeiten]

  • Karl Mädler: Zur Geschichte des Schönbacher Ländchens. In: Unser Egerland. Schriftenreihe für lebendige Heimatpflege. Heft 25. Wunsiedel 1925. S.41-46.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Peter Braun: Die Herren von Sparneck. Stammbaum, Verbreitung, Kurzinventar. In: Archiv für die Geschichte von Oberfranken. Band 82, Bayreuth 2002. S.86.
  2. Alban Freiherr von Dobeneck: Geschichte des ausgestorbenen Geschlechtes der von Sparneck. In: Archiv für die Geschichte von Oberfranken. Band 22, Heft 3, 1905, S. 1–65 und Band 23, Heft 1, 1906, S. 1–56. Neudruck: ISBN 9783837087178.
  3. http://www.verwaltungsgeschichte.de/sud_eger.html