Optimaten
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Als Optimaten (dt.: die Besten, Singular: Optimas; seltener boni, die Guten, genannt) bezeichneten sich die Parteigänger des konservativen Adels und des Senats in der Römischen Republik. Die Optimaten waren aber keine Partei im modernen Sinne, sondern bezeichneten eine Methode, Politik zu machen.
Ihre Ziele waren, die Macht der Volkstribune einzuschränken und die Macht des Senats (an der sie zumeist selbst beteiligt waren) zu erweitern. Die Senatspolitik wurde von den Adeligen als stabiler und sicherer als die Politik der Volksversammlung angesehen. Ihre Gegner waren die homines novi (Männer deren Familien noch keinerlei politische Erfahrung hatten), vor allem aber die Popularen, die eine andere Politikkonzeption vertraten: Sie ließen Gesetze lieber ohne Beteiligung des Senats allein durch die Volksversammlung beschließen. Die Optimaten dagegen rückten den Senat ins Zentrum der legitimen politischen Entscheidung.
Den Gipfel ihrer Macht erreichten sie unter der Diktatur Sullas (82–79 v. Chr.). Während seiner Herrschaft wurde der Senat von 300 auf 600 Männer erweitert, und eine große Zahl von Popularen wurde mittels Proskriptionslisten ermordet. Nach Sullas Tod wurden jedoch viele Senats-Befugnisse wieder eingeschränkt.
Die Bezeichnungen Optimaten und Popularen tauchte zuerst in den Zeiten der Gracchischen Reformen ab 133 v. Chr. auf.
Herausragende Vertreter der Optimaten waren Sulla, Cato der Jüngere und Cicero (wobei letzterer nie voll von den Optimaten akzeptiert wurde, da er ein homo novus war[1]).
[Bearbeiten] Anmerkungen
- ↑ Anthony Everitt: Cicero. Random House 2001.
[Bearbeiten] Weblinks
- Optimates and Populares. Eintrag in der Encyclopædia Britannica, 2007.

