Paul Bahlmann

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Paul Bahlmann (* 19. April 1857 in Neustadt in Oberschlesien; † 1937 in Münster) war ein deutscher Schriftsteller. Er gilt als Begründer der westfälischen Heimatbewegung.

Bahlmann studierte Naturwissenschaft in Berlin und Göttingen und beschäftigte sich später mit den Agrarwissenschaften. Er promovierte 1885 in Erlangen. Ab 1886 war er in der Bibliotheca Paulina tätig und wandte sich der Literatur und Heimatgeschichte zu. Er wurde 1894 zum Bibliothekar, 1898 zum Professor, 1902 zum Oberbibliothekar und schließlich zum Oberbibliotheksrat ernannt. Für seine Leistungen als Hauptmann im Ersten Weltkrieg wurde Bahlmann mit dem Eisernen Kreuz ausgezeichnet.[1]

Nach ihm ist die Bahlmannstraße im "Neuen Dichterviertel" in Münster benannt.

[Bearbeiten] Werke

  • Münsterische Lieder und Sprichwörter in plattdeutscher Sprache. Mit einer Einleitung über Münster's niederdeutsche Litteratur. Münster, Regensberg, 1896
  • Volkssagen aus den Kreisen Tecklenburg und Iburg. Münster, Buchhandlung Adolf Schulte, 1913.

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Lexikon Westfälischer Autoren

[Bearbeiten] Weblinks

 Wikisource: Paul Bahlmann – Quellen und Volltexte
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