Paul Frankl

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Paul Frankl (* 2. Januar 1878 in Prag; † 22. April 1962 in Princeton) war ein deutscher Kunsthistoriker.

Frankl studierte zuerst Baukunst, ab 1907 studierte er in München Kunstgeschichte. Im Jahr 1910 wurde er promoviert. Im Jahr 1921 wurde er Professor in Halle (Saale). Im Jahr 1933 erfolgte die Entlassung und das Publikationsverbot aufgrund seiner jüdischen Abstammung. Zum Ende der 1930er Jahre reiste er in die USA aus, wo er seit 1940 am Institute for Advanced Study in Princeton tätig war. Er ist der Bruder der österreichischen Frauenrechtlerin Olly Schwarz.

Werke[Bearbeiten]

  • Die Renaissancearchitektur in Italien, 1912
  • Die Entwicklungsphasen der neueren Baukunst, 1914
  • Meinungen über Wesen und Herkunft der Gotik, 1923
  • Das System der Kunstwissenschaft, 1938
  • The secret of the medieval mason; The art bulletin, 1945
  • The Gothic. Literary sources and interpretations through 8 centuries / Paul Frankl. [Engl. transl.: Priscilla Silz]. Übers. aus d. dt. Ms. 3. Auflage. Princeton University Press, Princeton 1965.

Literatur[Bearbeiten]

  • Ulrike Wendland: Biographisches Handbuch deutschsprachiger Kunsthistoriker im Exil. Leben und Werk der unter dem Nationalsozialismus verfolgten und vertriebenen Wissenschaftler. Saur, München 1999, Bd. 1, S. 152-157

Weblinks[Bearbeiten]