Philippe Sollers

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Philippe Sollers in Paris

Philippe Sollers (* 28. November 1936 in Bordeaux) ist ein französischer Schriftsteller.

Leben[Bearbeiten]

Sollers veröffentlichte 1959 Une curieuse solitude (Eine seltsame Einsamkeit). Dieser klassische Entwicklungsroman wurde vom katholischen Schriftsteller François Mauriac, aber auch von seinem kommunistischen Kollegen Louis Aragon, begeistert aufgenommen. Zwischen 1960 und 1982 widmete sich Sollers sprachlichen und politischen Experimenten. So unterstützte er zeitweise den Maoismus.

1983 landete er mit Femmes einen überraschenden Bestseller, mit dem er wieder zu einer konventionelleren Erzählweise zurückkehrte. Seitdem ist er immer wieder in den französischen Medien zu erleben, wo er sich zu aktuellen Fragen äußert. Heute unterstützt er den Papst und setzt sich gegen Gentechnik ein. Vereinfachend könnte man Sollers einen Vorläufer von Michel Houellebecq nennen.

Ehrungen[Bearbeiten]

Veröffentlichungen[Bearbeiten]

  • Une curieuse solitude. 1958
    • Seltsame Einsamkeit. Roman. Verlag der Europäischen Bücherei, Bonn 1960; Fischer Bücherei, Frankfurt/Hamburg 1964
  • Le Parc. 1961
    • Der Park. Roman. S. Fischer, Frankfurt 1963
  • Drame. 1965
    • Drama. Roman. S. Fischer, Frankfurt 1968
  • Portrait du joueur. 1984
  • mit Alain Kirili: Rodin. Dessins érotiques. 1987
    • Auguste Rodin. Die erotischen Zeichnungen, Aquarelle und Collagen. Schirmer-Mosel, München 1987, ISBN 3-88814-236-9
  • Le cavalier du Louvre. 1995
    • Der Kavalier im Louvre. Vivant Denon (1747–1825). Wunderhorn, Heidelberg 2000, ISBN 3-88423-168-5
  • Casanova l’admirable. 1998

Literatur[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Philippe Sollers – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien