Pillau-Klasse

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Pillau-Klasse
Schiffsdaten
Land Russisches KaiserreichRussisches Kaiserreich (Seekriegsflagge) Russisches Reich
Deutsches ReichDeutsches Reich (Reichskriegsflagge) Deutsches Reich
ItalienItalien (Seekriegsflagge) Italien
Schiffsart Kleiner Kreuzer
Entwurf Werftentwurf
Bauwerft Schichau-Werke, Danzig
Bauzeitraum 1913 bis 1915
Stapellauf des Typschiffes 11. April 1914
Gebaute Einheiten 2
Dienstzeit 1914 bis 1943
Schiffsmaße und Besatzung
Länge
135,3 m (Lüa)
134,3 m (KWL)
Breite 13,6 m
Tiefgang max. 5,98 m
Verdrängung Konstruktion: 4.390 t
Maximal: 5.252 t
 
Besatzung 442 Mann
Maschine
Maschine 10 Yarrow-Kessel
2 Dampfturbinen
Maschinen-
leistung
30.000 PS (22.065 kW)
Geschwindigkeit max. 27,5 kn (51 km/h)
Propeller 2 dreiflügelig ∅ 3,5 m
Bewaffnung
Panzerung
  • Deck: 20–80 mm
  • Kommandoturm: 50–75 mm
  • Schilde: 50 mm

Die Pillau-Klasse war eine aus zwei Einheiten bestehende Reihe Kleiner Kreuzer der Kaiserlichen Marine. Beide Schiffe wurden ursprünglich für die Kaiserlich Russische Marine bei der Schichauwerft in Danzig gebaut. Mit Beginn des Ersten Weltkrieges wurden beide Neubauten beschlagnahmt und von der Kaiserlichen Marine als SMS Pillau und SMS Elbing, benannt nach zwei Städten am Frischen Haff, 1914/15 in Dienst gestellt.

Entwurf[Bearbeiten]

Als Bewaffnung sollten sie acht 13-cm-Schnellladekanonen L/55 und vier 6,3-cm-Geschütze L/55 erhalten. Sie wurden nach ihrer Beschlagnahmung mit acht 15-cm-Schnellladekanonen L/45, vier 5,2-cm-Geschütze L/55 (später durch zwei 8,8-cm-Geschütze L/45 ersetzt) sowie zwei 50-cm-Deckstorpedorohre ausgerüstet. Ferner konnten 120 Minen mitgeführt werden. Mit ca. 135 Metern Länge und einer Verdrängung von maximal 5.252 Tonnen fielen diese Schiffe etwas kleiner aus als die der Graudenz-Klasse, die zu dieser Zeit die neuesten deutschen Kleinen Kreuzer waren. Äußerlich unterscheidet sich die Pillau-Klasse an ihrem Vorsteven sowie an der Art und Aufstellung ihrer Schornsteine von den übrigen Kreuzerklassen.