Poppo von Andechs-Meranien
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Poppo Graf von Andechs-Meranien (* 1175; † 4. Dezember 1245), Onkel der Heiligen Hedwig von Schlesien, war Bischof von Bamberg in den Jahren 1237 bis 1242. Er entstammte als dritter auf dem Bamberger Bischofsstuhl der Familie der Grafen von Andechs.
[Bearbeiten] Leben
Dieser wurde im September 1237 zum Bischof von Bamberg erwählt. Doch die finanzielle Lage des Hochstifts war angespannt und so musste er, um Schulden tilgen zu können, Stiftsgüter verpfänden. Der vom Papst Gregor IX. 1239 zum wiederholten Male gebannte Kaiser Friedrich II. trat Poppo mit der kaiserfeindlichen Partei in Kontakt, worauf ihn Friedrich II., auf den er den Treueid schwur, am Hofgericht anklagte wegen Bruch des Treuegelöbnisses, Abfall vom Kaiser und Verschleuderung von Bistumsgütern. Im ersten Halbjahr des Jahres 1242 wurde Poppo für schuldig befunden und seiner Hoheitsrechte für verlustig erklärt. Dieses Urteil kam für Poppo, welcher die Bischofsweihe nicht empfangen hat, einer Absetzung gleich. Er verstarb am 4. Dezember 1245.
[Bearbeiten] Literatur
Johannes Kist, Fürst- und Erzbistum Bamberg, Seit 45, und 168
| Vorgänger |
Bischof von Bamberg 1237–1242 |
Nachfolger |
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Poppo Graf von Meran |
| KURZBESCHREIBUNG | Bischof von Bamberg |
| GEBURTSDATUM | 1175 |
| STERBEDATUM | um 1245 |

