Protopathische Sensibilität
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Unter der protopathischen Sensibilität oder Wahrnehmung werden die Empfindsamkeiten zusammengefasst, welche eine Bedrohung der Vitalsphäre darstellen, dies sind[1]:
- Schmerz
- Temperatur
Die Leitung der protopathischen Sensibilität erfolgt über den Tractus spinothalamicus wobei die Afferenzen gleich nach dem Eintritt ins Rückenmark durch die Commisura alba anterior auf die kontralaterale Seite kreuzen.
[Bearbeiten] Siehe auch
[Bearbeiten] Quellen
- Roche, Lexikon der Medizin, 5. Auflage (http://www.tk-online.de/rochelexikon/)
- Martin Trepel: Neuroanatomie - Struktur und Funktion, Urban & Fischer, 3. Auflage 2004, München/Jena, Seite 90 (und folgende Seiten) (ISBN 3-437-41297-3)
- Einzelnachweis
- ↑ Braun T., e.a.: Kurzlehrbuch Physiologie, Urban&FischerVerlag, 2006, S.278, ISBN 3437417770, hier online
Exterozeption (Wahrnehmung der Außenwelt): Geruchs- | Gesichts- | Hör- | Geschmacks- | Tastsinn: Berührung - Schmerz - Temperatur
Interozeption (Wahrnehmung des eigenen Körpers): Propriozeption (einschl. Tiefensensibilität) | Viszerozeption
Weitere: Gleichgewichtssinn | Zeitsinn | Magnetsinn

