Puna Tsang Chhu

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Puna Tsang Chhu
Sankosh
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Zusammenfluss des Pha Chhu (rechts) und Mo Chhu (links) zum Puna Tsang Chhu am Dzong von Punakha

Zusammenfluss des Pha Chhu (rechts) und Mo Chhu (links) zum Puna Tsang Chhu am Dzong von Punakha

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Lage Bhutan, Assam, Westbengalen (Indien) und Bangladesch
Flusssystem Ganges-Brahmaputra
Abfluss über Gangadhar → Brahmaputra → Indischer Ozean
Ursprung Vereinigung des Pha Chhu mit dem Mo Chhu bei Punakha
27° 34′ 46″ N, 89° 51′ 55″ O27.57935189.8652171288
Quellhöhe 1288 m[1]
Vereinigung mit Raidak zum Gangadhar26.3150589.807648Koordinaten: 26° 18′ 54″ N, 89° 48′ 28″ O
26° 18′ 54″ N, 89° 48′ 28″ O26.3150589.807648
Einzugsgebiet 9900 km²[2]
Abfluss[2] MQ
54 m³/s

Der Puna Tsang Chhu ist ein als Sankosh in den Brahmaputra mündender, im Himalaya Bhutans entspringender Fluss.

Verlauf[Bearbeiten]

Der Puna Tsang entsteht durch die Vereinigung des Pha Chhu mit dem Mo Chhu nahe Punakha. Da diese Quellflüsse, welche einen weiten Bereich des Westens und des Zentrums des Landes zwischen dem Chomolhari und dem Kula Kangri entwässern, anfällig für Gletscherläufe sind, kommt es im Bereich des Mittellaufes häufig zu Überschwemmungen. Das recht niedrig gelegene und weite Tal zwischen Punakha und Wangdue Phodrang ist eines der landwirtschaftlichen Zentren des Landes. Dem Tal, welches sich südlich von Wangdue Phodrang verengt, folgt über weite Strecken die Wangdue-Tsirang-Straße.

Bei Wangdue Phodrang mündet der Dang Chhu ein, weitere von Osten zufließende Nebenflüsse sind die in den Black Mountains entspringenden Ma Chhu und Hara Chhu. Nahe dem Dorf Kalikhola überquert der Fluss die Grenze zum indischen Bundesstaat Assam, von wo aus er den Namen Sankosh trägt. Der Sankosh bildet streckenweise die Grenze zum westlich gelegenen Bundesstaat Westbengalen. Nördlich von Tamarhat vereinigt sich der Sankosh mit dem Raidak zum Gangadhar.

Das System des Puna Tsang Chhu entwässert ein Gebiet von rund 10000 km² und ist damit das zweitbedeutendste Flusssystem Bhutans, der durchschnittliche Abfluss liegt bei rund 55 m³/s.[2]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Sowjetische Generalstabskarte bei topomapper.com
  2. a b c G. P. Dubey: Survey of the waters of Bhutan: physiography and fisheries potential: 2. Physiological Survey. FAO Fisheries and Aquaculture Department, Dezember 1978 (abgerufen am 9. Januar 2011)