Rakatak

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Rakatak ist der Oberbegriff für bestimmte rasselartige Percussionsinstrumente, der Name einer Pankower Percussiongruppe und des jährlichen Pankower Trommelfestes.

Instrumente[Bearbeiten]

Es werden zwei verschiedene Varianten von derartigen Instrumenten unterschieden:

  • "Rakatak": eine offene afrikanische Maracas in Form eines geschlitzten Bambusrohrs mit durchgestecktem, beweglichen Klöppel, der durch hin- und herbewegen des Instruments abwechselnd am Bambusrohr anschlägt. Je nach Durchmesser des Bambusrohrs entstehen hierdurch hellere oder tiefere Töne.
  • "Rakatak Sennpo": eine Kürbisrassel, bestehend aus einer Astgabel mit locker aufgezogenen, verzierten Kürbisscheiben, die beim Schütteln einen trockenen, hellen Klang erzeugen. Diese Art ist ein Vorläufer der spanischen Kastagnetten.

Percussiongruppe[Bearbeiten]

Die Pankower Percussiongruppe Rakatak gab sich den Namen nach dem entsprechenden Instrument.

Entwicklung[Bearbeiten]

Seit 1993 unter der ursprünglichen Leitung von Andreas Bunckenburg, Musiklehrer, und Gabriele Kostas, Solo-Perkussionistin, aus einer Pankower Schülerband des Ossietzky-Gymnasiums aufgebaut, tritt sie regelmäßig, vorwiegend mit Samba-Rhythmen, auf Freiluftveranstaltungen auf, so zum Beispiel beim alljährlichen Trommlerfest in der Schönholzer Heide.

Stationen in der Entwicklung der Gruppe waren:

Auszeichnung[Bearbeiten]

2002 erhielt Rakatak den Deutschen FolkFörderpreis.

Veröffentlichung[Bearbeiten]

Die CD "Eben Drum'S" erschien am 12. Juni 2000 beim Musikverlag "Buschfunk" und kann sowohl im Handel als auch bei "Amazon" bezogen werden.

Weblinks[Bearbeiten]

  • Rakatak - aktuelle Informationen der Pankower Percussionsgruppe
  • Rakatak - das Trommelfest