Ralf Reichenbach

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Ralf Reichenbach (* 31. Juli 1950 in Wiesbaden; † 12. Februar 1998 in Berlin) war ein deutscher Leichtathlet und Olympiateilnehmer, der – für die Bundesrepublik startend – in den 1970er Jahren ein erfolgreicher Kugelstoßer war. Sein größter Erfolg ist der zweite Platz bei den Europameisterschaften 1974.

Ralf Reichenbach gehörte zunächst dem Sportverein OSC Berlin an, später der LG Süd Berlin. Er war 2,00 m groß und wog in seiner aktiven Zeit 135 kg.

Reichenbach starb einen plötzlichen Herztod, vermutlich Folge des Dopings mit Anabolika.[1] Laut Manfred Ommer hätte Reichenbach in seiner aktiven Zeit gesagt: „ich sterbe lieber zehn Jahre früher, wenn ich dafür Olympiasieger werde.“[2]

Einsätze bei internationalen Höhepunkten[Bearbeiten]

  • 1971, Hallen-Europameisterschaften: Platz 6 (18,65 - 17,98 - ungültig - 18,17 - 18,48 m - ungültig)
  • 1971: Europameisterschaften: Platz 11 (18,37 - 17,55 - 18,74 m)
  • 1972, Olympische Spiele: Platz 13 (19,48 - ungültig - ungültig)
  • 1974, Europameisterschaften: Platz 2 (20,38 m - 19,27 - 19,91 - 19,39 - 20,05 - 19,80)
  • 1977, Hallen-Europameisterschaften: Platz 6 (19,19 - 19,43 m - ungültig - ungültig - ungültig - ungültig)
  • 1978, Europameisterschaften: in der Qualifikation ausgeschieden

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. welt.de: "der plötzliche Tod des starken Mannes"
  2. Sportpolitik – Doping - Manfred Ommer: „Inhalt hat mich nicht überrascht“, Focus, 6. August 2013