Raphaël François Minassian

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Raphaël François Minassian ICPB (* 24. Oktober 1946 in Beirut, Libanon) ist armenisch-katholischer Erzbischof und Ordinarius für die armenisch-katholischen Gläubigen in Osteuropa.

Leben[Bearbeiten]

Raphaël François Minassian studierte ab 1966 am libanesischen Priesterseminar in Rom und wurde 1973 zum Ordenspriester der Patriarchalen Kongregation von Bzommar (ICPB) geweiht. Von 1996-2006 war er Pastor der armenisch-katholischen Gemeinde in Kalifornien, hier war er gleichzeitig Herausgeber des „Avetaber-Verelk“ und Gründer des armenischen Fernsehsenders.

Am 26. September 2005 wurde Monsignore Minassian zum Patriarchalexarch von Jerusalem und Amman ernannt.

Mit der Ernennung zum Ordinarius von Osteuropa am 24. Juni 2011 erfolgte auch die Ernennung zum Titularerzbischof von Caesarea in Cappadocia degli Armeni. Der Patriarch von Kilikien Erzbischof Nerses Bedros XIX. weihte ihn am 16. Juli 2011 zum Bischof, dabei assistierten als Mitkonsekratoren Erzbischof Nechan Karakéhéyan ICPB und Bischof Manuel Batakian ICPB.

Nahostsynode[Bearbeiten]

Als Teilnehmer an der Sonderversammlung der Bischofssynode zum Nahen Osten propagierte er den vermehrten Einsatz von Massenmedien. Die Verwendung von Ton, Bild und Text als Mittel der Kommunikation könne eine „kommunikative“ Lösung für die Einheit der katholischen Kirche im Nahen Osten bedeuten. Er äußerte sich über die Massenmedien als eine wichtige Rolle und einem geeigneten Mittel zur Schaffung einer echten Gemeinschaft zwischen den verschiedenen katholischen Kirchen im Heiligen Land.[1]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Intervention of Mons. Raphaël François MINASSIAN, Patriarchal Exarch of the Armenian Patriarchate of Cilicia (JERUSALEM) [1]
Vorgänger Amt Nachfolger
Nechan Karakéhéyan ICPB Ordinarius von Osteuropa
seit 2011