Rauer Schachtelhalm

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
 

Dieser Artikel wurde aufgrund von formalen und/oder inhaltlichen Mängeln in der Qualitätssicherung Biologie im Abschnitt „Pflanzen“ zur Verbesserung eingetragen. Dies geschieht, um die Qualität der Biologie-Artikel auf ein akzeptables Niveau zu bringen. Bitte hilf mit, diesen Artikel zu verbessern! Artikel, die nicht signifikant verbessert werden, können gegebenenfalls gelöscht werden.

Lies dazu auch die näheren Informationen in den Mindestanforderungen an Biologie-Artikel.

Rauer Schachtelhalm
Rauer Schachtelhalm, Herbarexemplar

Rauer Schachtelhalm, Herbarexemplar

Systematik
Farne
Klasse: Equisetopsida
Ordnung: Schachtelhalmartige (Equisetales)
Familie: Schachtelhalmgewächse (Equisetaceae)
Gattung: Schachtelhalme (Equisetum)
Art: Rauer Schachtelhalm
Wissenschaftlicher Name
Equisetum × trachyodon
(A.Braun) W.D.J.Koch

Beim Rauen Schachtelhalm (Equisetum ×trachyodon (A. Braun) W.D.J.Koch) handelt es sich um eine Hybride zwischen Equisetum hyemale und Equisetum variegatum aus der Gattung Schachtelhalme (Equisetum) innerhalb der Familie der Schachtelhalmgewächse (Equisetaceae). Er ist im nördlichen Europa bis Grönland verbreitet.

Beschreibung[Bearbeiten]

Der Rauen Schachtelhalm Chamaephyt, sporentragende und nicht sporentragende gleich. Sprossachse bis 20–45 cm lang, einfach, sehr rau, mit 7–14 Rippen, bis 3 mm dick, nur an der Basis verzweigt. Zentralhöhle ¼ bis 1/3 des Durchmessers. Blattscheiden ausdauernd, walzlich eng anliegend, unten meist ganz schwarz, oben am Saum mit schwarzer Querbinde. Blattzähne bleibend rau, lanzettlich bis pfriemlich, etwa so lang wie die Röhre. Sporen abortiert.

Vorkommen[Bearbeiten]

Bodensee Hochrhein- und Aare-Gebiet, Oberrhein bis Mainz, Niederlande, Skandinavien, England, Island, Grönland.

Der Raue Schachtelhalm wächst in lockeren bis mäßig dichten Herden an lichtreichen bis schwach beschatteten, frischen (bis feuchten), auch zeitweise überfluteten, sandig-kiesigen bis schluffigen, kalkreichen, basischen, doch nährstoffarmen Stellen in Pioniergesellschaften, in Kiesgruben, in lückigen Pfeifengraswiesen, auch in lichten Ufergebüschen oder zwischen Steinpackungen der Dämme.

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Rauer Schachtelhalm (Equisetum × trachyodon) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien