Red Lorry Yellow Lorry

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Red Lorry Yellow Lorry
Red Lorry Yellow Lorry.jpg
Allgemeine Informationen
Genre(s) Post-Punk, Gothic Rock
Gründung 1981
Auflösung 1991
Neugründung 2004
Website www.red-lorry-yellow-lorry.com
Aktuelle Besetzung
Chris Reed
Mark Chillington
Mark Hubbard
Ehemalige Mitglieder
Mark Sweeney, Gesang
Dave Wolfenden
Martin Fagan, Gitarre
Paul Southern
Steve Smith
Mick Brown
Chris Oldroyd
Gary Weight
Martin Scott
Leon Phillips

Red Lorry Yellow Lorry ist britische Rockband, die 1981 in Leeds gegründet wurde.

Bandgeschichte[Bearbeiten]

Die Band wurde von Chris Reed (Gitarre, Songwriting) und dem damaligen Sänger Mark Sweeney zusammen mit dem Bassisten Steve Smith und dem Schlagzeuger Mick Brown (der später bei The Mission einstieg) gegründet. Sweeney hatte zuvor in der Punkband Knife Edge gesungen, die am 1. August 1981 ihr Abschiedskonzert gegeben hatte,[1] verließ die Band jedoch noch im gleichen Jahr. Reed übernahm von da an den Gesang und holte als zweiten Gitarristen Martin Fagan in die Band. Am 1. April 1982 konnte sich die Band einen Auftritt als lokale Vorgruppe für The Jam in Leeds sichern.[1] Der Sound der Band bestand aus betäubend dröhnenden Gitarren, kräftig hämmerndem Schlagzeug und Reeds hohl klingendem Gesang.[2]

Im Jahr 1982 bot Dave Hall, der Manager von Red Lorry Yellow Lorry, dem Label Red Rhino Records ein Demotape an. Die Gruppe erhielt daraufhin einen Vertrag. Beating My Head wurde ohne jede Veränderung von der Demoaufnahme auf die erfolgreiche Debüt-Single gepresst.

Fagan and Smith verließen bald darauf die Band und wurden durch Dave Wolfenden und Paul Southern ersetzt. Wolfenden wurde, bei häufigem Wechsel der Besetzung, eine Konstante und war häufig Reeds Partner beim Songwriting. In den Jahren 1983 und 1984 erschienen mehrere Singles, unter anderem He’s Read und Monkeys on Juice. Von John Peel schon früh unterstützt nahmen sie im März und November 1983 zwei Radiosessions mit ihm auf.[3]

Das Debütalbum der Band, Talk About the Weather erschien 1985 und kam direkt auf Platz 3 der NME Indie Rock Album Charts.[4] Das Album bekam überwiegend gute Kritiken und verkaufte sich für die Veröffentlichung eines kleineren Labels erstaunlich gut[5], ebenso wie die folgenden Singles Chance und Spinning Round.[6].

Auf diesem Label veröffentlichten Red Lorry Yellow Lorry ein weiteres Album namens Paint Your Wagon, das ebenfalls Platz 3 in den NME Indie Charts erreichte. [7] Nach folgenden Fehlschlägen wurde die Band vom Label aus dem Vertrag entlassen.

Blasting off (1991) erschien auf dem kleinen süddeutschen Label Deathwish Office. Die vorab ausgekoppelte Single Talking Back verkaufte sich schlecht. Zu diesem Zeitpunkt löste Reed die Band auf.

2003 hauchte Reed Red Lorry Yellow Lorry neues Leben ein und brachte 2004 vier neue Songs heraus, die allerdings nur als Download auf der Website der Band erhältlich sind. Im selben Jahr war die Band auf Tournee durch das Vereinigte Königreich. 2005 erschien eine Live-DVD von einem Konzert in Belgien, das während der Europa-Tournee aufgenommen worden war.

2013 kündigte Chris Reed ein neues Studioalbum an.[8] Ende 2014 gab David Wolfenden an, dass ein neues Studioalbum mit 13 Songs fertig aufgenommen sei und voraussichtlich im Frühjahr 2015 veröffentlicht werde.[9]

Diskografie[Bearbeiten]

Alben[Bearbeiten]

  • Talk about the Weather (1985)
  • Paint Your Wagon (1986)
  • Smashed Hits (1987) – Kompilation
  • Nothing Wrong (1988)
  • Blow (1989)
  • Blasting Off (1991)
  • The Singles 1982–87 (1994) – Kompilation
  • Generation (1994) – Kompilation
  • The Very Best Of (2000) – Kompilation
  • Nothing Wrong / Blow (2001)

Singles und EPs[Bearbeiten]

  • Beating My Head (1982)
  • Take It All (1983)
  • He’s Read (1983)
  • This Today EP (1983)
  • Monkey’s On Juice (1983)
  • Hollow Eyes (1984)
  • Chance (1985)
  • Spinning Round (1985)
  • Walking on Your Hands" (1986)
  • Cut Down (1986)
  • Paint Your Wagon 7” Only (1986)
  • Crawling Mantra EP, veröffentlicht unter dem kurzzeitig geänderten Namen "The Lorries" (1987)
  • Nothing Wrong (1988)
  • Open Up (1988)
  • Only Dreaming (Wide Awake) (1988)
  • Temptation (1989)
  • Talking Back (1991)

Kompilationen[Bearbeiten]

  • Gothic Rock Volume 2: 80’s Into 90’s

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Mark Sweeney: „Knife Edge, Leeds.“. In: Boredteenagers.co.uk-Webseite, 2001.
  2. Gittins, Ian. Melody Maker, "The Angry Brigade" article on the band, 25 October 1986, pg. 32.
  3. Keeping it Peel - Artist A-Z: Red Lorry Yellow Lorry. BBC.co.UK. Abgerufen am 18. Februar 2008.
  4. "Independent LPs" Chart, New Musical Express, 23 February 1985, pg. 4
  5. "Independent 45s" Chart, New Musical Express, 5 January 1985, pg. 4. The single reached #7 on the chart.
  6. "Independent 45s" Chart, New Musical Express, 19 October 1985, pg. 4. "Spinning Round" peaked at # 11 on the chart.
  7. "Independent LPs" Chart, New Musical Express, 29 March 1986, pg. 44
  8. Didier Becu: „Red Lorry Yellow Lorry: We Are More Of An In Your Face Punk Band With An Industrial Sound.“ In: Peek-A-Boo-Magazine.be-Webseite, 16. März 2013.
  9. Joe Whyte: „Profiled: Red Lorry Yellow Lorry.“ In: Vive Le Rock!-Magazin, Issue 23, Dezember 2014, Seite 20-21.