Remote-Desktop

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Remote-Desktop (vom Englischen für „entfernter Schreibtisch“ oder Fernsteuerung) ist ein Begriff, der unterschiedlich verwendet wird. Aus allen bekannten Begriffsverwendungen beschränkt sich das Gemeinsame auf den Oberbegriff „Fernzugriff mit grafischer Medienoberfläche“. Im Regelfall wird unter Remote-Desktop der Fernwartungszugriff verstanden. Der Fernzugriff kann per Intranet, also über ein lokales Netzwerk (LAN) oder auch per Internet möglich sein.

Dieser Fernzugriff kann in zwei ganz unterschiedlichen Spielarten erfolgen. Das bekannteste Missverständnis-Beispiel ist Remote Desktop Protocol (RDP von Microsoft) versus Apple Remote Desktop (ARD): Während Microsoft mit seinem RDP darunter eine Terminal-Sitzung versteht, d.h. der Benutzer meldet sich bei einem Terminalserver an, versteht Apple mit seinem ARD darunter einen schlichten Fernwartungszugriff für Supportzwecke für gemeinsame Live-Hilfe mit dem Benutzer oder Softwareeinspielungen. Diese Art von Remote-Desktop wird auch treffend als „Screen Sharing“ bezeichnet.

Remote-Desktop-Apps[Bearbeiten]

Mittels Remote-Desktop-Apps kann der Zugriff auf stationäre Desktop-Computer und die Steuerung auch von unterwegs erfolgen. Es sind Apps für Android- und iOS Systeme verfügbar. Der Vorteil gegenüber Cloud-basierten Lösungen liegt in der einfacheren Einrichtung, vor allem wenn mehrere zugreifende Geräte eingerichtet werden sollen.[1]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Remote-Desktop-Apps – eine weitere Revolution der Fernwartung? Abgerufen am 17. Januar 2013