Renee Rosnes

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Renee Rosnes

Renee Rosnes (* 24. März 1962 in Regina, Saskatchewan als Irene Louise Rosnes) ist eine kanadische Jazzpianistin und -komponistin.

Rosnes ist in Vancouver aufgewachsen, hatte vom dritten Lebensjahr an Klavierunterricht und wurde später auch als Violinistin ausgebildet. Sie studierte an der Royal Academy of Music und an der University of Toronto. Anschließend arbeitete sie mit ihrem Trio als Begleiterin von Gastsolisten wie Joe Farrell, Woody Shaw, Dave Liebman oder Steve Turré, aber auch als Schiffsmusikerin. 1985 zog sie nach New York City und spielte mit Out of the Blue, Gary Thomas, Robin Eubanks, Bobby Hutcherson, Joe Henderson, J. J. Johnson, James Moody und Wayne Shorter. Auf ihrem Debütalbum spielte sie mit Shorter, Herbie Hancock und Branford Marsalis Duos ein. Anschließend legte sie regelmäßig eigene Produktionen vor, die in Nordamerika sehr erfolgreich waren. Daneben arbeitete sie mit dem Lincoln Center Jazz Orchestra, mit der Carnegie Hall Jazz Band von Jon Faddis und mit The Drummonds (gemeinsam mit ihrem Ex-Mann Billy Drummond und dem nicht-verschwägerten Ray Drummond). Von 2004 bis 2009 trat sie mit dem San Francisco Jazz Collective auf. Außerdem war sie an Einspielungen von Vincent Herring, Greg Osby, Bobby Watson, Marian McPartland, George Mraz, Niels-Henning Ørsted Pedersen und des SFJazz Collective beteiligt.

Seit 1991 wurde sie im Down Beat-Poll mehrfach als wichtiges neues Talent gewürdigt. Bisher wurde sie sechsmal für den kanadischen Juno Award nominiert, den sie für drei ihrer Plattenproduktionen im Bereich des zeitgenössischen, teilweise auch des Mainstream Jazz erhielt. In zweiter Ehe ist sie mit dem Jazzpianisten Bill Charlap verheiratet.

Diskografie (Auswahl)[Bearbeiten]

  • 1988: With a Little Help From My Friends (Blue Note. 1988-95)
  • 1989: Face to Face
  • 1992: Without Words (Juno Award - zeitgenössischer Jazz)
  • 1997: As We Are Now (Blue Note) - (Juno Award - Mainstream)
  • 2002: Life on Earth (Blue Note records) - (Juno Award - Mainstream)
  • 2005: A Time For Love (Video Arts Music)

Weblinks[Bearbeiten]

Lexigraphische Artikel[Bearbeiten]