Robert Schlögl

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Robert Schlögl (* 23. Februar 1954 in München) ist ein deutscher Chemiker und Direktor sowie Wissenschaftliches Mitglied am Fritz-Haber-Institut der Max-Planck-Gesellschaft in Berlin und am Max-Planck-Institut für Chemische Energiekonversion in Mülheim an der Ruhr.

Leben und Werk[Bearbeiten]

Schlögl studierte Chemie an der Universität München, wo er im Jahr 1982 promovierte. Nach Postdoc-Aufenthalten in Cambridge, Basel und am Fritz-Haber-Institut der Max-Planck-Gesellschaft bei Gerhard Ertl folgte 1989 die Habilitation im Fach Chemie an der TU Berlin. Es folgte ein Ruf an die Universität Frankfurt als Professor für Anorganische Chemie. Schlögl kehrte dann nach Berlin zurück und ist seit 1994 Direktor und Wissenschaftliches Mitglied am Fritz-Haber-Institut der Max-Planck-Gesellschaft. 2011 wurde er zusätzlich Gründungsdirektor am Max-Planck-Institut für Chemische Energiekonversion.

Schlögl ist Katalyseforscher, der entscheidende Beiträge zur Aufklärung der strukturellen Dynamik und Funktionsweise heterogener Katalysatoren auf Basis anorganischer Festkörper lieferte. Der Schwerpunkt der Arbeiten liegt auf der Erforschung polykristalliner Kupfer-, Molybdän- und Vanadiumoxide für selektive Oxidationen.

Schlögl erhielt zahlreiche Preise und Auszeichnungen. So wurde er mit dem Otto-Bayer-Preis und dem Schunk-Preis für innovative Materialien ausgezeichnet. Weiterhin ist er Mitglied der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften und Honorarprofessor an der TU Berlin und HU Berlin. Schlögl ist seit 2011 Mitglied der Leopoldina.

Veröffentlichungen (Auswahl)[Bearbeiten]

  • als Herausgeber mit Jürgen Renn und Hans-Peter Zenner: Herausforderung Energie : ausgewählte Vorträge der 126. Versammlung der Gesellschaft Deutscher Naturforscher und Ärzte e.V., Berlin : Ed. Open Access 2011, ISBN 978-3-8442-0500-8 (epubli).
  • (Hrsg.): Chemical energy storage, Berlin ; Boston, Mass. : De Gruyter 2013, ISBN 978-3-11-026407-4.

Weblinks[Bearbeiten]