Roger Goody

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Roger Sidney Goody (* 17. April 1944 in Northampton) ist ein britischer Biochemiker. Seit 1993 ist er Direktor am Max-Planck-Institut für molekulare Physiologie in Dortmund.

Leben[Bearbeiten]

Roger S. Goody studierte Chemie an der Universität Birmingham, England, wo er 1968 promovierte. Im Anschluss ging er als Postdoktorand für 2 Jahre an das Memorial Sloan-Kettering Cancer Center in New York City, NY, USA. 1970 kam er als wissenschaftlicher Mitarbeiter ans Max-Planck-Institut für experimentelle Medizin, Göttingen. Von 1972 bis 1993 war er Gruppenleiter am Max-Planck-Institut für Medizinische Forschung, Heidelberg. 1983 habilitierte er sich am Fachbereich Biochemie/Biophysik der Universität Heidelberg und wurde 1990 zum außerplanmäßigen Professor ernannt. 1993 folgte er einem Ruf ans Max-Planck-Institut für molekulare Physiologie und wurde wissenschaftliches Mitglied der Max-Planck-Gesellschaft und Direktor der Abteilung Physikalische Biochemie. Von 2004 bis 2009 hatte er ebenfalls den Lehrstuhl für Biochemie makromolekularer Systeme der medizinischen Fakultät Bochum inne.

Seit 2013 ist Roger Goody Präsident der Gesellschaft für Biochemie und Molekularbiologie (GBM).

Er ist verheiratet und hat zwei Kinder.

Mitgliedschaften[Bearbeiten]

Frühere Mitgliedschaften[Bearbeiten]

  • 1991-1995 Sprecher des Heidelberger HIV-Konsortiums
  • 2000-2004 Vorsitzender des Ausschusses für Biochemie, Biophysik und Pathobiochemie der Deutschen Forschungsgemeinschaft
  • 2004-2008 Sprecher der Sektion „Grundlagen der Biochemie und Medizin“ der Deutschen Forschungsgemeinschaft
  • 2000-2008 Vorsitzender der Sektion 1 (Biochemie, Biophysik, Strukturbiologie und Bioinformatik) der Deutsche Forschungsgemeinschaft

Auszeichnungen und Preise[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]