Ropivacain
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| Strukturformel | |||||||||
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| Allgemeines | |||||||||
| Name | Ropivacain | ||||||||
| Andere Namen |
(-)-1-Propyl-2',6'-dimethyl- 2-piperidylcarboxyanilid |
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| Summenformel | C17H26N2O | ||||||||
| CAS-Nummer | 84057-95-4 | ||||||||
| PubChem | 71273 | ||||||||
| ATC-Code | |||||||||
| DrugBank | DB00296 | ||||||||
| Arzneistoffangaben | |||||||||
| Wirkstoffklasse | |||||||||
| Eigenschaften | |||||||||
| Molare Masse | 274,405 g·mol−1 | ||||||||
| pKs-Wert |
8,0 |
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| Sicherheitshinweise | |||||||||
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| Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen. | |||||||||
Ropivacain (Handelsname: Naropin) ist ein Lokalanästhetikum vom Amid-Typ. Es ist von Bupivacain abgeleitet und besitzt einen relativ langsamen Wirkbeginn und eine lange Wirkdauer (bis zu 12 Std.).
[Bearbeiten] Anwendung
Es wird in der Anästhesie für Leitungsanästhesien und für rückenmarksnahe Anästhesieverfahren wie z. B. die Periduralanästhesie verwendet.
[Bearbeiten] Besonderheiten
Nach Ropivacaingabe soll die motorische Blockade im Wirkgebiet bei gleicher Schmerzausschaltung weniger ausgeprägt sein. Diese Eigenschaft macht es zu einer viel verwendeten Substanz in der Geburtshilfe und zur Schmerztherapie nach orthopädischen Operationen, da so die schmerzfreie Mobilisation der Patienten vereinfacht wird. Zudem soll es weniger herz- und nervenschädigend sein als vergleichbare andere Lokalanästhetika.
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