Rudolf Bredt

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Rudolf Bredt (* 17. April 1842 in Barmen; † 18. Mai 1900 in Wetter) war ein deutscher Maschinenbauingenieur und Unternehmer.

Nach seinem Maschinenbau- und Mathematikstudium in Karlsruhe und Zürich war er beruflich in England und Deutschland vor allem im Sektor des Kranbaus tätig. 1867 trat er in die Stuckenholz AG[1] ein, von der er später alleiniger Eigentümer wurde. 1887 präsentierte Bredt den weltweit ersten elektrisch angetriebenen Kran. Heute erinnern an ihn vor allem die nach ihm benannten und von ihm erstmals im Jahr 1896 im VDI-Journal veröffentlichten Bredtschen Formeln, essentieller Bestandteil der Festigkeitslehre.

Literatur[Bearbeiten]

  • Herbert Dickmann: Bredt, Rudolf. In: Neue Deutsche Biographie (NDB). Band 2, Duncker & Humblot, Berlin 1955, ISBN 3-428-00183-4, S. 568 f. (Digitalisat).
  • Karl-Eugen Kurrer: Rudolph Bredt. Zum 100. Todestag des Altmeisters des deutschen Kranbaus. In: Stahlbau. 69. 2000, Heft 4, S. 333–344; Nachdruck als Rudolph Bredt. Ein Altmeister des deutschen Kranbaus. In: Projekte. Band 4/2004. Landeskundliche Studien im Bereich des mittleren Ruhrtals. (Schriftenreihe der Friedrich-Harkort-Gesellschaft Wetter (Ruhr) und des Stadtarchivs Wetter (Ruhr)). Stadtarchiv, Wetter (Ruhr) 2004, S. 199–216
  • Karl-Eugen Kurrer: The History of the Theory of Structures. From Arch Analysis to Computational Mechanics. Ernst & Sohn, Berlin 2008. (siehe S. 411–433)
  • Kornelia Rennert: Rudolph Bredt (1842–1900). In: Wolfhard Weber (Hrsg.) Ingenieure im Ruhrgebiet. (= Rheinisch-Westfälische Wirtschaftsbiographien, Band 17.) Aschendorff, Münster 1999, ISBN 3-402-06753-6, S. 57–73.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Aus der Stuckenholz AG ging 1910 durch Zusammenschluss mit der Duisburger Maschinenbau AG und der Benrather Maschinenfabrik GmbH die DEMAG hervor.