Wetter (Ruhr)

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Wetter (Ruhr)
Wetter (Ruhr)
Deutschlandkarte, Position der Stadt Wetter (Ruhr) hervorgehoben
51.3836111111117.3905555555556110Koordinaten: 51° 23′ N, 7° 23′ O
Basisdaten
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Regierungsbezirk: Arnsberg
Kreis: Ennepe-Ruhr-Kreis
Höhe: 110 m ü. NHN
Fläche: 31,47 km²
Einwohner: 27.725 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 881 Einwohner je km²
Postleitzahl: 58300
Vorwahl: 02335
Kfz-Kennzeichen: EN, WIT
Gemeindeschlüssel: 05 9 54 032
Adresse der
Stadtverwaltung:
Kaiserstr. 170
58300 Wetter (Ruhr)
Webpräsenz: www.stadt-wetter.de
Bürgermeister: Frank Hasenberg (SPD)
Lage der Stadt Wetter (Ruhr) im Ennepe-Ruhr-Kreis
Bochum Dortmund Essen Gelsenkirchen Hagen Herne Kreis Mettmann Kreis Unna Märkischer Kreis Oberbergischer Kreis Remscheid Wuppertal Breckerfeld Ennepetal Gevelsberg Hattingen Herdecke Schwelm Sprockhövel Wetter (Ruhr) WittenKarte
Über dieses Bild

Wetter (Ruhr) ist eine mittlere kreisangehörige Stadt mit rund 27.700 Einwohnern[2] im südöstlichen Ruhrgebiet in Nordrhein-Westfalen. Wetter gehört zum Ennepe-Ruhr-Kreis und wird als kreisangehörige Stadt durch den Kreis beim Regionalverband Ruhr (RVR) und beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) vertreten.

Geographie[Bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten]

Die geographische Lage Wetters (Innenstadt) ist 7° 23' östliche Länge und 51° 23' nördliche Breite. Das Stadtgebiet umfasst eine Fläche von 31,47 km². Die größte Nord-Süd-Ausdehnung beträgt rund 4,8 km und die größte West-Ost-Ausdehnung 7,7 km.[3]

Die Höhendifferenz innerhalb des Stadtgebiets beträgt etwa 186 Meter. Den tiefsten Punkt des Stadtgebiets bildet mit rund 80 m ü. NN Höhe (mittlerer Wasserstand) die Ruhr in Wengern an der Stadtgrenze zu Witten.[3] Der mit 266 m ü. NN höchste Punkt befindet sich Am Südhang in Grundschöttel an der Stadtgrenze zu Gevelsberg (Silschede).[3][4]

Kulturlandschaftlich zählt die Stadt zum Niederbergisch-Märkischen Land, einem Wirtschaftsraum zwischen Ruhrgebiet, Rheinschiene, Bergischem Land und Sauerland, der u. a. durch den früheren oberflächennahen Abbau von Steinkohle und die proto- und frühindustrielle Metallverarbeitung gekennzeichnet ist.

Naturraum[Bearbeiten]

Blick von der Burg Volmarstein über das Ruhrtal auf den Stadtteil Alt-Wetter

Wetter liegt an der Ruhr, die im Osten des Stadtgebiets zum Harkortsee aufgestaut ist.

Naturräumlich gehört das Stadtgebiet zum Süderbergland innerhalb des Rechtsrheinischen Schiefergebirges. Dabei zählt fast das gesamte Gebiet zum Niederbergisch-Märkischen Hügelland, das hier wiederum in mehrere Untereinheiten gegliedert wird. Wetter hat Anteile am Ardeygebirge mit den Südardeywänden, an der Ardeypforte und am Bergisch-Märkischen Hügelland mit dem Märkischen Schichtrippenland und dem Haßlinghauser Rücken. Ein geringer Teil des Stadtgebiets (Teile von Alt-Wetter, Harkortsee) gehört hingegen zum Bergisch-Sauerländischen Unterland (Untereinheiten Märkisch-Sauerländisches Unterland, Hagener Tälerkessel, Hagener Ruhrtal).

Stadtgliederung[Bearbeiten]

In ihrem heutigen Umfang besteht die Stadt erst seit 1970. Damals wurden die bis dahin selbstständigen und südlich der Ruhr liegenden Gemeinden Esborn, Volmarstein und Wengern in die fast vollständig nördlich der Ruhr liegende Stadt Wetter eingemeindet. Dadurch wurde das Stadtgebiet von unter 4 km² auf über 31 km² vergrößert.

Die Katasterfläche der Stadt umfasst fünf Gemarkungen mit insgesamt 46 Fluren (Stand 2012). Die heutigen Gemarkungsgrenzen entsprechen weitgehend – abgesehen von einigen kleinräumigen Anpassungen – den bis 1969 gültigen Gebietsgrenzen der ehemaligen Stadt Wetter und der drei alten Gemeinden. Grundschöttel wurde bereits 1939 nach Volmarstein eingemeindet.

Verwaltungstechnisch ist die Stadt Wetter (Ruhr) seit 1970 in vier Stadtteile gegliedert, zu denen jeweils mehrere Ortslagen gehören, d.h. unterschiedliche Siedlungsbereiche wie Stadtviertel, Weiler oder Einzellagen.

Übersicht der Gemarkungen und Stadtteile von Wetter (Ruhr), Stand 2012
Gemarkungen in Wetter (Ruhr) Gem.nr. Gemarkung Fläche Historie Stadtteil zugehörige Ortslagen
1334 Wetter 3,56 km² bis 1969 Stadt Wetter (bzw. Wetter a. d. Ruhr) Alt-Wetter u.a. Dorf Wetter, Freiheit Wetter, Schöntal
1346 Esborn 9,97 km² bis 1969 Gemeinde Esborn Esborn u.a. Albringhausen, Sackern, Voßhöfen
1347 Grundschöttel 7,99 km² bis 1939 Gemeinde Grundschöttel Volmarstein u.a. Loh, Schmandbruch, z.T. Tinsberg
1349 Volmarstein 3,07 km² bis 1969 Gemeinde Volmarstein u.a. Am Vorberg, In der Bach, z.T. Tinsberg und Oberwengern
1350 Wengern 6,89 km² bis 1969 Gemeinde Wengern Wengern u.a. Osterfeld, Trienendorf, Sandberg, z.T. Oberwengern

Nachbarstädte[Bearbeiten]

Direkt angrenzende Kommunen sind im Osten die kreisfreie Stadt Hagen sowie – weiter im Uhrzeigersinn – Gevelsberg, Sprockhövel, Witten und Herdecke als Nachbarstädte im Ennepe-Ruhr-Kreis. Die umliegenden GroßstädteBochum, Dortmund, Hagen und Wuppertal − sind innerhalb von 20 bis 30 Minuten mit der Bahn oder dem Auto zu erreichen.

Geschichte[Bearbeiten]

Mittelalter[Bearbeiten]

Auf dem Stadtgebiet von Wetter liegen die heutigen Stadtteile Wengern und Volmarstein. Diese werden bereits im 11. Jahrhundert erstmals erwähnt. Die Kirche von Wengern wurde um 1080 vom Kölner Erzbischof Sigewin von Are zur Pfarrkirche erhoben. In einem Schatzbuch der Grafschaft Mark von 1486 sind 22 Einzelhöfe in Wengern aufgeführt.

Wetter war, neben Altena, Hamm und Hörde, eine der vier Kreisstädte der Grafschaft Mark. Zwischen 1250 und 1274 wurde dann von den Grafen von der Mark die Burg Wetter wohl hauptsächlich als märkischer Vorposten gegen die kurkölnische Burg Volmarstein errichtet. Mit der Einführung der märkischen Amtsverfassung kam auch zum Beginn des 14. Jahrhunderts ein Amtmann der Grafen von der Mark, der in der Regel dem regionalen Adel angehörte, nach Wetter. Freiheit und Dorf (ursprünglich Kerckwetter genannt [5]), die eine Verwaltungseinheit bildeten, erhielten 1355 das Freiheitsprivileg.

Neuzeit[Bearbeiten]

Wetter an der Ruhr, Stahlstich nach einer um 1840 entstandenen Zeichnung von Carl Schlickum

Wegen ihrer engen Verbindung zum Leben und Wirken von Friedrich Harkort (1793–1880) und weiteren Mitgliedern der Familie Harkort wird Wetter auch als Harkortstadt bezeichnet. Dies manifestiert sich in der Benennung u. a. des Harkortsees, des Harkortbergs und des Harkortturms.

Während der Ruhrbesetzung 1923 war das heutige Stadtgebiet von Wetter geteilt: Nördlich der Ruhr (heute Alt-Wetter) waren britische und französische Besatzer anwesend, wohingegen der südliche Teil (Volmarstein und Wengern) frei war. So war zum Beispiel die Overwegbrücke, die Oberwengern und Alt-Wetter verbindet, ein Grenz- und Kontrollpunkt, und zur jeweils anderen Ruhrseite mussten auf dem Weg zur Arbeit oder zur Schule lange Pendelzeiten eingeplant werden.

Im Jahr 1943 wurde der Sitz der Gauleitung des NSDAP-Gaues Westfalen-Süd von Bochum, das damals durch Bombenangriffe bereits stark zerstört war, nach Wetter auf den Harkortberg verlegt. Hier residierte der Gauleiter Albert Hoffmann. Er war unter anderem dafür verantwortlich, dass noch in den letzten Kriegstagen die Brücken über der Ruhr gesprengt wurden. Noch heute zeigen Bunker auf dem Berg Überreste der Befehlsstelle, jedoch sind sie nicht begehbar.

Neugliederung des Stadtgebiets 1970: Eingemeindungen[Bearbeiten]

Mit der kommunalen Gebietsreform (Gesetz zur Neugliederung des Ennepe-Ruhr-Kreises) wurde der Ennepe-Ruhr-Kreis am 1. Januar 1970 neu gegliedert, und die südlich der Ruhr gelegenen, ehemals selbständigen Gemeinden Esborn, Volmarstein und Wengern bilden seitdem mit der ehemaligen Stadt Wetter (Wetter/Ruhr bzw. Wetter a. d. Ruhr) die neue Stadt Wetter (Ruhr). Seitdem gehören auch kleine Teile der ehemaligen Gemeinden Berge und Silschede zu Wetter.[6]

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten]

Bevölkerungsentwicklung seit 1970 (noch ohne Korrektur entsprechend dem Zensus 2011)

Daten zur stadtweiten Bevölkerungsentwicklung sind nur für die Zeit von der letzten Gebietsreform 1970 (Eingemeindung von Esborn, Volmarstein und Wengern) bis heute direkt vergleichbar. Zahlen bis 1969 beziehen sich auf die früheren Gemeinden, deren ehemalige Zuschnitte zwar größtenteils, aber nicht exakt mit den heutigen Stadtteilen übereinstimmen.

In Wetter leben derzeit (Stand 2013) rund 27.700 Menschen. Im Jahr 1973 war mit rund 31.300 Personen die höchste Bevölkerungszahl zu verzeichnen. Seit 1999 nimmt die Einwohnerzahl v. a. auf Grund des demografischen Wandels kontinuierlich ab. Durch den Zensus 2011 wurde die Bevölkerungszahl außerdem etwas nach unten korrigiert.

Mit Abstand einwohnerreichster Stadtteil ist Volmarstein mit 12.694 Personen, gefolgt von Alt-Wetter mit 8229, Wengern mit 6534 und Esborn mit 1740 Menschen (Stand 2. Januar 2009).[7]

Verwaltung und Politik[Bearbeiten]

Stadtverwaltung[Bearbeiten]

Hauptsitz der Stadtverwaltung ist das Rathaus Wetter im Stadtteil Alt-Wetter. Das Gebäude wurde Anfang des 20. Jahrhunderts errichtet und steht seit 1984 unter Denkmalschutz. In ihm befinden sich u. a. das Bürgermeisterbüro und der historische Ratssaal, der bis heute für manche Sitzungen genutzt wird. Weitere Gebäude mit Nebenstellen der Stadtverwaltung (Fachbereich Jugend, Soziales und öffentliche Ordnung, Fachbereich Bauwesen, Bürgerbüro und Stadtbücherei) befinden sich ebenfalls in Alt-Wetter.

Als kommunales Unternehmen besteht außerdem der Stadtbetrieb Wetter (Ruhr), der u. a. für Abfall, Abwasser, Grünflächenpflege, Straßenreinigung und Winterdienst zuständig ist. Er war zuerst eine eigenbetriebsähnliche Einrichtung und ist seit 2001 eine Anstalt des öffentlichen Rechts der Stadt Wetter (Ruhr).

Rat der Stadt[Bearbeiten]

Kommunalwahl 2014[8]
Wahlbeteiligung: 49,9 % (2009: 52,8 %)
 %
50
40
30
20
10
0
45,8 %
23,4 %
13,9 %
5,1 %
4,5 %
3,9 %
3,5 %
n. k.
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2009
 %p
   8
   6
   4
   2
   0
  -2
  -4
  -6
+7,2 %p
-2,2 %p
-1,9 %p
+5,1 %p
-4,6 %p
-0,6 %p
-1,0 %p
-1,9 %p

Im Rat der Stadt Wetter konnte die SPD bis zur Kommunalwahl 1999 mit absoluter Mehrheit die Politik bestimmen. Seit 1999 werden Entscheidungen im Rat von wechselnden Mehrheiten, also ohne Koalition getroffen, wobei meistens die SPD als weiterhin stärkste Fraktion dominierend ist. Neben den Parteien sind in Wetter zwei lokale Wählergruppen im Rat vertreten, die Bürger für Wetter (BfW) und die Unabhängige Wählergemeinschaft Wetter (UWW). Bei der letzten Kommunalwahl im Mai 2014 sank die Wahlbeteiligung in Wetter erstmals unter 50 Prozent; die zuvor im Rat vertretene NPD stand nicht mehr zur Wahl, neu in den Rat gewählt wurde die AfD.

Kommunalwahlergebnisse und Sitzverteilungen im Rat der Stadt ab 1970
Parteien und
Wählergruppen
gewählte Vertreter (Sitze)
1970[9] 1975 1979 1984 1989[10] 1994[10] 1999[10] 2004[10] 2009[10] 2014[11]
SPD 21  ?  ?  ? 22 21 17 19 15 17
CDU 13  ?  ?  ? 11 12 13 13 10 8
FDP 3  ?  ?  ? 2 2 2 4 4 2
GRÜNE  ? 4 4 3 5 6 5
BfW 5 5 2 1
UWW 2 1
NPD 1
AfD 2
Mandatsträger insges. 37  ?  ?  ? 39 39 40 46 40 36

Bürgermeister[Bearbeiten]

Wie in ganz Nordrhein-Westfalen gab es auch in Wetter bis Mitte/Ende der 1990er Jahre eine „kommunale Doppelspitze“ aus Stadtdirektor und Bürgermeister. Dabei war der Stadtdirektor als Hauptverwaltungsbeamter für behördliche Entscheidungen und alle Verwaltungsgeschäfte zuständig. Der Bürgermeister war hingegen ehrenamtlich tätig und hatte vor allem politisch-repräsentative Aufgaben. Er wurde aus der Mitte des Rats bestimmt (von den Ratsmitgliedern gewählt) und übernahm dessen Vorsitz, er wurde also nicht direkt von der Bevölkerung gewählt.

Seit der Gebietsreform 1970 (Eingemeindung von Esborn, Volmarstein und Wengern) waren folgende Personen ehrenamtliche Bürgermeister von Wetter:

  • Januar 1970–April 1970: Helmut Barbe (SPD, ehemaliger Amtsbürgermeister Volmarstein; kommissarisch bestellt vom Innenminister)
  • April 1970–1975: Wilhelm Weslowski (* 1916, SPD)
  • 1975–1995: Ulrich Schmidt (* 1942, SPD)
  • 1996–1997: Werner Laberenz (* 1938, SPD)

1994 wurde die Gemeindeordnung für das Land Nordrhein-Westfalen geändert und festgelegt, dass die Doppelspitze bis spätestens 1999 abzuschaffen ist. In Wetter wurde erstmals am 22. Mai 1997 ein hauptamtlicher Bürgermeister (Wahlbeamter) direkt von der Bevölkerung gewählt.

Bei der Bürgermeisterwahl am 11. November 2007 wurde das kurz zuvor am 17. Oktober 2007 in Kraft getretene Kommunalwahlgesetz von NRW angewendet, das eine Amtszeit von sechs Jahren vorsah und keine Stichwahl erforderte. Bei einer Wahlbeteiligung von 43,8 % wurde mit 45,9 % der Stimmen der SPD-Kandidat Frank Hasenberg gewählt. Hasenberg war damit der erste ohne absolute Mehrheit gewählte Bürgermeister in Nordrhein-Westfalen.[12] Bei der folgenden Bürgermeisterwahl, die in Wetter am 22. September 2013 parallel zur Bundestagswahl stattfand, wurde Hasenberg bei einer Wahlbeteiligung von 70,6 % mit 64,7 % der Stimmen im Amt bestätigt. Die beiden Mitbewerber von CDU und Grünen erreichten 22,6 % bzw. 12,7 % der Stimmen.

Wappen[Bearbeiten]

Das Wappen der Stadt entstand bei der Gemeindereform 1970 und wurde Anfang 1971 verliehen. Es zeigt im oberen Abschnitt ein „W“ in Zinnenschnittform, das an die beiden Burgruinen erinnert. Der darunter gelegene Schachbalken zeigt die frühere Verbundenheit der Grafschaft Mark. Das Dreiblatt schließlich ist aus dem alten Wappen des Amtes Volmarstein entnommen und symbolisiert die ehemaligen Edelherren zu Volmarstein.

Städtepartnerschaften[Bearbeiten]

Städtepartnerschaften bestehen seit 1990 mit der thüringischen Kleinstadt Stadtilm, seit 1998 mit der polnischen Landgemeinde Turawa und seit 2000 mit der englischen Gemeinde South Elmsall (City of Wakefield).[13] Zur oberschlesischen Gemeinde Turawa gehört auch die Ortschaft Węgry, die den deutschen Ortsnamen Wengern trägt; in Wetter wird die Partnerschaft vor allem von Organisationen aus dem Stadtteil Wengern getragen.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Turm der Burg Wetter

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten]

Das Seefest wird üblicherweise eine Woche vor oder nach den Sommerferien am Harkortsee gefeiert, je nachdem, wie die Ferien liegen.

Lichtburg, Stadtsaal und Bürgerhaus[Bearbeiten]

Die Lichtburg ist ein kleines Kino, das zusätzlich für kulturelle Veranstaltungen, u. a. vom Koffertheater genutzt wird. Verwaltet wird die Lichtburg durch den Verein Unabhängiges Kulturzentrum Lichtburg e. V. Dieser verwaltet auch den etwa 500 Personen fassenden Stadtsaal, der auch für private Veranstaltungen gemietet werden kann. Auch die Elbschehalle, das Bürgerhaus, die Villa Vorsteher, werden für Veranstaltungen und von Vereinen genutzt.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

touristische Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

städtische Wanderwege [14] [15][Bearbeiten]

  • „Harkortweg“, nicht zu verwechseln mit dem Wanderweg X17 des [Sauerländischer_Gebirgsverein|Sauerländischen Gebirgsvereins]
  • „Von-der-Recke-Weg“
  • „Davidis-Weg“
  • „Drei-Dörfer-Weg“ über den Höstreichberg [16]
    • „Drei-Dörfer-Weg Albringhausen“
    • „Drei-Dörfer-Weg Esborn“
    • „Drei-Dörfer-Weg Voßhöfen“
  • „Bergbaurundwege“ [17]
    • „Erbstollenweg“ [18]
    • „Schlebuscher Weg“
    • „Neuwülfingsburg-Weg“
  • „Freiherr-vom-Stein-Weg“

Bauwerke[Bearbeiten]

Das Fünf-Giebel-Eck in der Freiheit Alt-Wetter
  • Rathaus Wetter: Ein in Alt-Wetter gelegenes altes Rathaus, 1909 fertig gestellt. Es wurde nach Plänen des Regierungsbaumeisters Gustav Werner erbaut und war ein Geschenk Gustav Vorstehers an die Stadt.
  • Haus Hove: Ein in Oberwengern gelegenes Anwesen. Hier residierte Heinrich Hoffmann von Fallersleben bei Henriette von Schwachenberg.
  • Der Harkortturm wurde 1884 erbaut und ist 35 Meter hoch. Der Turm ist nur zu bestimmten Anlässen oder nach Vereinbarung mit dem Heimatverein Wetter begehbar und bietet einen Blick über den Harkortsee bis ins Sauerland.
  • Burg Volmarstein: Eine Burgruine mit Fernsicht über das Ruhrtal. Die Anlage wurde im Jahre 1100 vom Kölner Erzbischof Friedrich I. von Schwarzenburg erbaut.
  • Freiheit Wetter: Ein mittelalterlicher Stadtkern mit restaurierten Fachwerkhäusern. Hervorzuheben ist hier das Fünf-Giebel-Eck, ein aus mehreren Häusern bestehendes Ensemble.
  • Burg Wetter: Die Burg Wetter ist eine bedeutende Burgruine, sie ist ein Teil der Freiheit Wetter.
  • Eisenbahnviadukt über die Elbsche, einen Nebenfluss der Ruhr, in Wengern.
  • Leimkasten: Ein mittelalterlicher Bau im alten Dorfkern von Wengern.

Denkmäler[Bearbeiten]

Schwungrad im Schöntal
  • Dampfmaschinenschwungrad: Ein Industriedenkmal im Ortsteil Alt-Wetter. Das Dampfmaschinenschwungrad stammt aus dem ehemaligen Stahlwerk Harkort und befand sich an der Schiffsanlegestelle am Harkortsee. Es wurde im Jahr 2009 entfernt und später ins Gewerbegebiet Schöntal versetzt.
  • Friedrich-Harkort-Gedenktafel am Harkortsee
  • Gedenktafel an den Kapp-Putsch am Bahnhof Wetter für die dort stattgefundenen Kämpfe (seit 1987)[19]
  • Grab für die in Wetter gefallenen Freikorpskämpfer auf dem Friedhof Wetter. Nachträglich wurden auf demselben Areal Grabsteine zur Erinnerung an getötete Arbeiterkämpfer vom Kapp-Putsch und eine Bürgerin zugefügt.
  • Ehrenmal: Es befindet sich am Ehrenmalweg in Alt-Wetter. Von dort hat man einen Panoramablick über den Harkortsee.
  • Denkmal für die Toten der Kriege 1866 und 1870/71: Dieses Denkmal befindet sich nahe der Burg Volmarstein.
  • Denkmal für die Toten des Ersten Weltkriegs (1914–1918) in Volmarstein am Loh
  • Denkmal für die Toten von 1939 bis 1945: Dieses Denkmal befindet sich nahe der Burg Volmarstein.
  • Freiherr-vom-Stein-Denkmal am Rathaus

Religionsgemeinschaften[Bearbeiten]

Alt-Wetter[Bearbeiten]

  • evangelisch-freikirchliche Gemeinde (Ruhrkirche)
  • evangelisch-lutherische Kirche (Lutherkirche)
  • evangelisch-reformierte Kirche
  • freikirchlich-evangelische Gemeinde (FEG)
  • neuapostolische Gemeinde
  • römisch-katholische Kirche (St. Peter und Paul)
  • Türkisch Islamische Gemeinde zu Wetter e.V.

Volmarstein[Bearbeiten]

  • evangelisch-freikirchliche Gemeinde Grundschöttel (EFG)
  • evangelisch freikirchliche Gemeinde Köhlerwaldstraße
  • evangelische Kirche Pfarrbezirk Volmarstein
  • evangelische Kirche Pfarrbezirk Grundschöttel
  • römisch-katholische Kirche Grundschöttel (St. Augustinus und Monika)

Wengern[Bearbeiten]

  • evangelische Kirche Wengern
  • neuapostolische Gemeinde Wengern
  • römisch-katholische Kirche Wengern (St. Liborius)

Sport[Bearbeiten]

In Wetter sind mehrere Breitensport- und sportartspezifische Sportvereine beheimatet. Sportplätze gibt es auf dem Harkortberg in Alt-Wetter, auf dem Böllberg in Esborn, auf dem Brasberg in Wengern und in der Köhlerwaldstraße in Volmarstein. Auf fast allen Plätzen liegt die Hauptnutzung im Bereich Fußball. In Oberwengern (Volmarstein) befindet sich ein Hallenbad, in Alt-Wetter ein Freibad, das 2006 zu einem Natur-Schwimmbad umgebaut wurde. Auf dem Harkortberg ist einer der größten Kletterpark Nordrhein-Westfalens angesiedelt.

Einige Sportvereine und Sportler aus Wetter waren oder sind auch überregional bekannt. Dies betrifft v. a. die Bereiche Kanupolo, Tanzsport, Tischtennis und Pferdesport. Vom Kanu Club Wetter/Ruhr 1901 e. V. (KC Wetter) wurde das Kanupolo-Damenteam 2008 Deutscher Meister und das Kanupolo-Herrenteam spielt in der ersten Bundesliga. Im Tischtennis gewann die Herrenmannschaft der Turngemeinde Harkort 1861 e. V. (TGH Wetter) in der Saison 1979/80 die Aufstiegsrunde zur 1. Bundesliga, verzichtete aber wegen fehlender Sponsoren auf den Aufstieg; die Mannschaft löste sich auf und der Verein spielte in der Folgesaison in der Bezirksliga.[20] Sportler des 1990 gegründeten Tanzsportzentrum Wetter-Ruhr e. V. (TSZ Wetter), der im ehemaligen „Bürgertreff“ am Schmandbruch residiert, errangen bereits mehrfach Landestitel. Für den Ländlichen Zucht-, Reit-, und Fahrverein Volmarstein e. V. (LZRFV Volmarstein) starteten bzw. starten u. a. die Dressurreiterin Pia Laus-Schneider und der Vielseitigkeitsreiter Dirk Schrade, die beide auch auf nationaler und internationaler Erbene erfolgreich waren bzw. sind.[21]

Infrastruktur und Wirtschaft[Bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten]

Denkmalgeschütztes und umgenutztes Empfangsgebäude des Bahnhofs Wetter (Ruhr)

Wetter liegt an der Bundesautobahn 1 (Ausfahrt Volmarstein) und den Bundesstraßen 226 und 234.

Wetter gehört dem Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) an und verfügt über einen Bahnhof sowie einen Busbahnhof. Eisenbahnanschlüsse bestehen über die S 5 nach Dortmund und Hagen (als S8 weiter über Wuppertal und Düsseldorf nach Mönchengladbach) sowie einen Regionalbahn- bzw. Regionalexpressanschluss (RB 40, RB 91, RE 16) über Witten und Bochum nach Essen und in der Gegenrichtung nach Hagen bzw. Siegen und Iserlohn. Die nächstgelegenen Fernverkehrsbahnhöfe sind in Hagen, Dortmund und Bochum.
Über Buslinien [22] gibt es ebenfalls Anschlüsse nach Witten und Hagen, sowie nach Ennepetal, Gevelsberg, Hattingen, Herdecke und Sprockhövel-Haßlinghausen.
In Wetter existieren zwei Bürgerbus-Vereine (Alt-Wetter und Wengern) mit zusammen 5 Linien.

Die Radfernwege Ruhrtalradweg, von der Ruhrquelle in Winterberg bis zur Mündung in den Rhein bei Duisburg und Kaiser-Route, von Aachen nach Paderborn führen entlang der Ruhr durch Wetter.

Eine weitere Ruhrbrücke zwischen Oberwengern (südlich der Ruhr) und der westlichen Stadtgrenze von Alt-Wetter und Herdecke (nördlich der Ruhr) ist seit dem Frühjahr 2011 in Betrieb. Diese soll den Verkehr aus dem Ortskern von Alt-Wetter herausführen.[23] In diesem Zuge wird die Landesstraße 675 zwischen Hagen-Vorhalle und Oberwengern, die südlich der Ruhr verläuft, zur Bundesstraße 226 heraufgestuft.[24]

Öffentliche Einrichtungen[Bearbeiten]

Als öffentliche Einrichtungen existieren in Wetter diverse gemeindliche Einrichtungen (u.a. Schulen und Stadtbetrieb). Außerdem ist die Stadt Sitz des für Wetter und die Nachbarstadt Herdecke zuständigen Amtsgerichts und einer Jugendarrestanstalt.

Rettungswesen[Bearbeiten]

Wetter verfügt über eine Freiwillige Feuerwehr. Sie setzt sich aus fünf Löscheinheiten zusammen (Alt-Wetter, Esborn, Grundschöttel, Volmarstein und Wengern), die sich wiederum in drei Löschzüge (Alt-Wetter, Volmarstein-Grundschöttel und Wengern-Esborn) gliedern.

Der Rettungsdienst wird durch die Rettungswache der Stadt Wetter mit angestellten Rettungsassistenten betrieben [25].

Für Sanitäter für Veranstaltungen steht der Ortsverein des Deutschen Roten Kreuzes DRK zur Verfügung.

Das Technische Hilfswerk verfügt über einen Ortsverband in Wengern. Ihm unterstellt ist ein technischer Zug mit der Fachgruppe Wassergefahren. In seinem Zuständigkeitsbereich liegen die Städte Wetter und Herdecke.

Für die Sicherheit auf dem Harkortsee sorgt der Ortsverband der Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) [26].

Bildung[Bearbeiten]

In Wetter gibt es sieben Grundschulen:

  • Städtische Gemeinschaftsgrundschule Alt-Wetter („Bergschule“)
  • Städtische Gemeinschaftsgrundschule Esborn (Albringhausen)
  • Städtische Gemeinschaftsgrundschule Grundschöttel
  • Städtische Gemeinschaftsgrundschule Schmandbruch
  • Städtische Gemeinschaftsgrundschule Volmarstein
  • Städtische Gemeinschaftsgrundschule Wengern („Osterfeldschule“)
  • Städtische katholische St.-Rafael-Grundschule Wetter

Wetter hat folgende weiterführende Schulen:

und die Volkshochschule Witten-Wetter-Herdecke

Unternehmen[Bearbeiten]

Orthopädische Klinik der ESV in Volmarstein

In der Stadt sind mehrere bekannte Unternehmen ansässig:

  • ABUS – August Bremicker und Söhne KG
  • afi August Fischer GmbH
  • bitwork GmbH
  • Bleistahl GmbH
  • BURG F. W. Lüling KG
  • Burg-Wächter KG
  • Buerstätte GmbH & Co. KG – Stanzteile
  • Demag Cranes & Components GmbH
  • Earth Music
  • Evangelische Stiftung Volmarstein, diakonische Einrichtung der Körperbehindertenhilfe, Altenpflege und Orthopädie
  • König GmbH
  • NOBA Verbandmittel
  • P.C.H. Fischer
  • Qass GmbH (Hochfrequenz-Analyse)
  • RZV Rechenzentrum Volmarstein GmbH
  • Sichelschmidt GmbH – Gabelstapler
  • SSK von Schaewen Wetter GmbH
  • Taprogge GmbH
  • TQ Systems
  • W. Humberg GmbH & Co. KG (Spezial-Brennrohre und Sauerstoff-Kernlanzen)
  • Wesendrup-AVU-Recycling GmbH & Co. KG (Altpapierrecycling, Akten- und Datenträgervernichtung)
  • Zeschky Galvanik GmbH & Co. KG.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Die von Eduard Goecker erbaute und 1906 eingeweihte Lutherkirche
Rethel-Gemälde der Harkortschen Werkstätten in der Freiheit Wetter
Statue von Freiherr vom Stein am Rathaus

Ehrenbürger[Bearbeiten]

  • seit 1906: Gustav Vorsteher (1836–1914), in Wetter geborener Unternehmer und Mäzen, der der Stadt u.a. das Grundstück für das ehemalige Krankenhaus, das Rathaus und den Harkortturm stiftete und die Villa Vorsteher hinterließ

Personen, die in der Stadt geboren wurden[Bearbeiten]

Personen, die vor der Gemeindereform 1970 in den Orten Esborn, Grundschöttel, Volmarstein oder Wengern geboren wurden, sind in den entsprechenden Artikeln aufgeführt.

  • Andreas Bech (* 1969), in Wetter geborener Ruderweltmeister und Olympionike
  • Martin Böcker (* 1958), in Wetter geborener Organist
  • Gerhard Claas (1928–1988), in Wetter geborener Baptistenpastor und Generalsekretär des Baptistischen Weltbundes
  • Erwin Geldmacher (1885–1965), in Wetter geborener Professor für Betriebswirtschaftslehre
  • Eduard Honigmann (1809–1886), in Wetter geborener Bergmeister und Bergwerksbesitzer
  • Horst Ilberg (* 1930), in Wetter geborener Tischtennis-Nationalspieler und Seniorenweltmeister im Doppel
  • Angelika Kempfert (* 1946), in Wetter geborene Politikerin, Staatsrätin in Hamburg
  • Helmut Kollhosser (1934–2004), in Wetter geborener Jurist und Hochschullehrer
  • Günter Leifheit (1920–2009), in Wetter geborener Unternehmer
  • Jürgen Renfordt (* 1955), in Wetter geborener Schlagersänger, Komponist, Texter, Produzent und Radiomoderator
  • Berta Schulz (1878–1950), in Wetter geborene Politikerin, Reichstagsabgeordnete in der Weimarer Republik
  • Peter Strauch (* 1943), in Wetter geborener freikirchlicher Theologe, Buchautor und Liedermacher
  • Gustav Vorsteher (1836-1914), in Wetter geborener Grubenholzindustrieller, Förderer und Ehrenbürger der Stadt Wetter [27]

Personen, die in der Stadt wirken oder gewirkt haben[Bearbeiten]

Personen, die vor der Gemeindereform 1970 in den Orten Esborn, Grundschöttel, Volmarstein oder Wengern starben oder dort schwerpunktmäßig wirkten, sind in den entsprechenden Artikeln aufgeführt.

  • Bernd Becker (* 1969), Direktor des Evangelischen Presseverbandes für Westfalen und Lippe (EPWL), war von 2000-2007 Pfarrer in der evangelisch-reformierten Kirchengemeinde Wetter-Freiheit [28]
  • Marquard Bohm (1941–2006), in Wetter gestorbener Schauspieler
  • Rudolf Bredt (1842–1900), in Wetter gestorbener Maschinenbauingenieur und Unternehmer, zeitweilig Eigentümer der Stuckenholz AG in Wetter
  • Edward Carstenn (1886–1957), in Wetter gestorbener Gymnasiallehrer und Regionalhistoriker
  • Extrabreit, die Band der Neuen Deutschen Welle lebte ab 1982 für kurze Zeit in einem Einfamilienhaus in der Bismarckstraße in Wetter
  • Eduard Goecker (1848–1931), Pfarrer und Erbauer der Lutherkirche in Wetter
  • Julius von Grawert (1746–1821), preußischer Offizier, Amtshauptmann von Wetter
  • Friedrich Harkort (1793–1880), zeitweise in Wetter lebender Unternehmer und Politiker in der Frühzeit der industriellen Revolution
  • Ernst Wilhelm Hengstenberg (1802–1869), in Wetter aufgewachsener Theologe und Alttestamentler
  • Johann Heinrich Karl Hengstenberg (1770–1834), in Wetter gestorbener Lehrer, Prediger und Kirchenliederdichter, wirkte mehrere Jahre in Wetter
  • Hoffmann von Fallersleben (1798–1874), Jugendfreund von Henriette von Schwachenberg, der Gutsherrin des in Wetter-Oberwengern gelegenen Haus Hove
  • Dr. Klaus Homburg (1934-212), Superintendent des evangelischen Kirchenkreises Gelsenkirchen und Wattenscheid, wirkte von 1975 bis 1988 als Pfarrer in der evangelisch-reformierten Kirchengemeinde Wetter-Freiheit[29], [30]
  • Rainer Johannes Homburg (* 1966), in Wetter aufgewachsener Organist, Chorleiter und Dirigent
  • Johann Ehrenfried Honigmann (1775–1855), Markscheider beim Oberbergamt in Wetter
  • Heinrich Kamp (1786–1853), gründete zusammen mit Friedrich Harkort die Mechanischen Werkstätten Harkort & Co. auf der Burg Wetter
  • Hanno Kesting (1925–1975), Soziologe, lebte zeitweise in Wetter und war dort Ratsmitglied
  • Max Klaas (* 1993 in Hagen), in Wetter lebender Percussionist
  • Leo Konopczynski (1927–2003), Fußballer, zeitweise in Wetter aktiv
  • Georg Lackum († 1591), wurde am 11. Dezember 1591 in Wetter als Mörder hingerichtet[31]
  • Pia Laus-Schneider (* 1968), in Wetter aufgewachsene Dressurreiterin
  • Graf Eberhard I. von der Mark, er erhielt die Burg Wetter von seinem Vater als Hochzeitsgeschenk
  • Graf Engelbert I. von der Mark, er war Bauherr der Burg Wetter
  • Graf Engelbert III. von der Mark, er starb am St. Thomastag 1391 auf der Burg Wetter an der Pest
  • Heinrich Plange (1857–1942), in Wetter gestorbener Architekt, lebte mehrere Jahre in der Stadt
  • Alfred Rethel (1816–1859), Maler, schuf um 1834 ein Gemälde der Harkortschen Werkstätten in der Burg Wetter, das als wichtige Darstellung der beginnenden Industrialisierung gilt
  • Wolfgang Andreas Reuter (1866–1947), Ingenieur und Unternehmer, zeitweise in Wetter tätig
  • Hartmut Riemenschneider (* 1958), Präsident des Bundes Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden, ehem. Baptistenpastor in Wetter
  • Johann August Sack (1764–1831), preußischer Beamter, Bergrat und Bergrichter in Wetter
  • Ulrich Schmidt (* 1942 in Witten), Politiker, ehem. Bürgermeister von Wetter und Landtagspräsident von NRW
  • Dr. Matthias Schreiber (* ca. 1964), Beauftragter für den Kontakt zu Kirchen und Religionsgemeinschaften in der Staatskanzlei Düsseldorf, war von 1985 - 2001 Pfarrer in der evangelisch-reformierten Kirchengemeinde Wetter-Freiheit [32]
  • Reimar Julius von Schwerin (1695–1754), preußischer Generalleutnant, Drost von Wetter
  • Georgios Souleidis (* 1972), Schachspieler, spielte zeitweise beim SVG Ruhrtal Wetter
  • Heinrich Friedrich Karl Reichsfreiherr vom und zum Stein (1757–1831), preußischer Beamter, Minister und Reformer, gilt als Urheber der kommunalen Selbstverwaltung, Bergamtsdirektor in Wetter (1784–1793), reorganisierte dort die Rechnungsführung
  • Leo Tilgner (1892–1971), in Wetter gestorbener Grafiker
  • Alfred Trappen (1828–1908), Maschinenbauingenieur, leitete über vier Jahrzehnte die Maschinenfabrik Kamp & Co. in Wetter
  • Johannes Zauleck (1877-1942), in Bremen geborener Pfarrer, Autor und Herausgeber u.a. der Zeitung „Für unsere Kinder“ (Verlag Bertelsmann 1919-1941), wirkte von 1920 bis 1942 in der evangelisch-reformierten Kirchengemeinde Wetter-Freiheit [33]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Wetter (Ruhr) – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikisource: Wetter (Ruhr) – Quellen und Volltexte
 Wikivoyage: Wetter (Ruhr) – Reiseführer

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bevölkerungszahlen auf Basis des Zensus vom 9. Mai 2011. Landesbetrieb Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW), abgerufen am 31. Juli 2013. (Hilfe dazu)
  2. Bevölkerungszahlen zum 30. Juni 2013 auf Basis des Zensus vom 9. Mai 2011. Landesbetrieb Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW), abgerufen am 31. März 2014.
  3. a b c Topographisches Informationsmanagement, Bezirksregierung Köln, Abteilung GEObasis NRW (Hinweise)
  4. Die u.a. von der Stadt Wetter verbreitete Angabe, der Bereich am Wasserturm Loh mit 258 m ü. NN Höhe sei der höchste Punkt des Stadtgebiets, ist falsch.
  5.  Rudolf Buschmann: Wetter a. d. Ruhr, Beitrag zur Geschichte der Heimat. Commissionsverlag Carl Edelhoff Wwe., Wetter a. d. Ruhr 1901, S. 329.
  6.  Martin Bünermann: Die Gemeinden des ersten Neugliederungsprogramms in Nordrhein-Westfalen. Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1970, S. 113.
  7. Stadt Wetter (Ruhr): Demografiebericht 2009. S. 6 (Datenbasis: Einwohnermeldedaten zum 2. Januar 2009)
  8. Ergebnis Gemeinderatswahl Wetter (Ruhr) 2014, vorläufiges Endergebnis
  9. Horst Wientzek: Wetter – Stadt an der Ruhr. Rath-Druck, Wetter (Ruhr), 1982. S. 254
  10. a b c d e Landesdatenbank Nordrhein-Westfalen. Landesbetrieb Information und Technik NRW, 2013, abgerufen am 19. Oktober 2013 (Werteabruf über Code 14431-01 Gemeinderatswahlen: Wahlberechtigte, Wähler, gültige Stimmen und gewählte Vertreter nach Parteien).
  11. Vorläufige Ergebnisse der Wahlen am 25. Mai 2014. S. 212
  12. Martin Fehndrich: Regeländerung während der Bürgermeisterwahl. 10. November 2007, abgerufen am 22. September 2013.
  13. Partnerstädte. Stadt Wetter (Ruhr), abgerufen am 22. Oktober 2013.
  14. Wandern in Wetter. Stadtmarketing für Wetter e.V., abgerufen am 8. Mai 2014.
  15. Übersicht Wanderwege. Waymarkedtrails.org, abgerufen am 8. Mai 2014.
  16. Drei-Dörfer-Weg. Stadtmarketing für Wetter e.V., abgerufen am 8. Mai 2014.
  17. Berbau-Rundwege. Stadtmarketing für Wetter e.V., abgerufen am 8. Mai 2014.
  18. Erbstollenweg - gpx-Datei für Navigationsgeräte. Abgerufen am 8. Mai 2014.
  19. vgl. Thea A. Struchtemeier: „Von Wetter ging das Wetter aus!“ – Reminiszenz an die Entstehungsgeschichte der Arbeiterinnen- und Arbeitergedenktafel zur Erinnerung an die Niederschlagung des Kapp-Putsches im März 1920, in: 1999, Zeitschrift für die Sozialgeschichte des 20. und 21. Jahrhunderts, Jg. 6, Januar 1991, Heft 1, S. 161 ff.
  20. Entstehungsgeschichte. Sportverein Wetter 1981 e. V., abgerufen am 4. Dezember 2013.
  21. Axel Gaiser: Olympische Spiele. Das erste Gold für Volmarstein. In: derwesten.de. 31. Juli 2012, abgerufen am 4. Dezember 2013.
  22. Übersicht Buslinien. OpenPTMap auf Basis von Openstreetmap, abgerufen am 8. Mai 2014.
  23. Die neue Ruhrbrücke. Stadt Wetter (Ruhr), abgerufen am 22. Oktober 2013.
  24. Erster Spatenstich für neue Bundesstraße – B226 in Wetter wird verlegt. Landesbetrieb Straßenbau NRW, 26. Juli 2004, abgerufen am 23. Oktober 2013.
  25. Homepage Ortsverein DRK Wetter. Abgerufen am 8. Mai 2014.
  26. Homepage Ortsverein DLRG Wetter. Abgerufen am 8. Mai 2014.
  27. Stadt Wetter (Ruhr): Gustav Vorsteher. Abgerufen am 7. Mai 2014.
  28. Evangelische Kirche von Westfalen (Pressemeldung): Bernd Becker wird Chef des evangelischen Presseverbandes. Abgerufen am 7. Mai 2014.
  29. Bernd Becker: Superintendent i.R. Klaus Homburg feierte 70. Geburtstag. Abgerufen am 8. Mai 2014.
  30. Rüdiger Höcker: Trauer um Altsuperintendt Dr. Hoburg. Abgerufen am 8. Mai 2014.
  31. Ralf-Peter Fuchs: Der Mordfall Lackum. Justiz und Alltag im „Ruhrgebiet“ um 1590. Abgerufen am 23. Oktober 2013.
  32. domradio.de: Pfarrer und Buchautor Dr. Matthias Schreiber. Abgerufen am 7. Mai 2014.
  33. Olaf Simons: Johannes Zauleck. Abgerufen am 7. Mai 2014.