Russische Kapelle (Darmstadt)

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Die Russische Kapelle in Darmstadt
Entwurf der Kapelle von Léon Benois aus dem Jahr 1897

Die der Heiligen Maria Magdalena geweihte Russische Kapelle auf der Mathildenhöhe in Darmstadt wurde in den Jahren von 1897 bis 1899 von dem Petersburger Architekten Léon N. Benois (eigentlich Leonti Nikolajewitsch Benois), einem Großvater Peter Ustinovs, errichtet. Das zwischen verschiedenen Jugendstilgebäuden auf importierter russischer Erde errichtete Gotteshaus, in dem bis zum heutigen Tag orthodoxe Gottesdienste stattfinden, ist im Stil russischer Kirchen des 16. Jahrhunderts gehalten.

Das Innere des Gotteshauses ist unter anderem mit Fresken von Leonti Nikolajewitsch Benois ausgeschmückt.

Auftraggeber war der russische Zar Nikolaus II. (Russland), der bei Besuchen in der Heimat der Zarin Alexandra, gebürtige Prinzessin Alix von Hessen-Darmstadt, nicht auf ein eigenes Gotteshaus für seine Familie und seinen Hofstaat verzichten mochte.

Die Kosten in Höhe von rund 400.000 Mark wurden aus dem zaristischen Privatvermögen bestritten.

Die Kapelle wurde von 2005 bis 2008 für 1,1 Millionen Euro restauriert.

Léon Benois lieferte den Entwurf für eine ähnliche Russische Kapelle in Bad Homburg vor der Höhe

Siehe auch:

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[Bearbeiten] Literatur

[Bearbeiten] Weblinks

 Commons: Russische Kapelle (Darmstadt) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

49.8763888888898.6666666666667Koordinaten: 49° 52′ 35″ N, 8° 40′ 0″ O

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