SNCFA-Baureihe 6CE

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SNCFA-Baureihe 6CE
Anzahl: 32
Hersteller: LEW
Baujahr(e): 1972
Achsformel: Co' Co'
Spurweite: 1435 mm (Normalspur)
Länge über Puffer: 18.640 mm
Höhe: 4290 mm
Drehzapfenabstand: 9800 mm
Drehgestellachsstand: 2000 mm, 2450 mm
Dienstmasse: 130 t
Höchstgeschwindigkeit: 74 km/h
Stundenleistung: 2520 KW
Dauerleistung: 2200 kW
Anfahrzugkraft: 400 kN
Treibraddurchmesser: 1350 mm
Stromsystem: 3000 V =
Stromübertragung: Oberleitung
Anzahl der Fahrmotoren: 6
Bauart Fahrstufenschalter: el.-mot. Nockenschaltwerk
Bremse: DL & el.Widerstandsbremse

Die Baureihe 6CE bezeichnet eine schwere Elektrolokomotive der SNCFA.

Geschichte[Bearbeiten]

1972 wurden bei LEW Hennigsdorf 32 Maschinen vom Typ EL 104 gebaut. Vorgesehen waren die Maschinen für schwere Erzzüge.

Konstruktion[Bearbeiten]

Die Konstruktion basiert auf den zuvor für die Deutsche Reichsbahn (DR) gebauten E 251 im mechanischen Teil und den für die PKP gebaute E05 im elektrischen Teil.

mechanischer Teil[Bearbeiten]

Die Führerstände sind für Einmannbetrieb in Linksausführung ausgeführt und mit einer Luftheizung versehen. Der Hochspannungsraum ist verriegelt. Die Drehgestelle mit Kastenträgern sind eine Schweißkonstruktion, ebenso wie die Wagenkästen. Ein Drehgestell hat eine labile, das andere eine stabile Abstützung. In den Loks sind Vollräder mit Pendelrollenlagern verbaut. Die Lok verfügt über eine automatische Westinghouse-Druckluftbremse, eine Lokzusatzbremse, eine Feststellbremseund eine Widerstandsbremse.

elektrischer Teil[Bearbeiten]

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  • elektromotorisches Nockenschaltwerk mit Nachlaufsteuerung (der Lokführer wählt eine Fahrstufe vor, und das Schaltwerk läuft selbstständig diese an)
  • elektrisch selbsterregte Widerstandsbremse
  • SIFA
  • Drehstromhilfsbetriebesystem 380 V, 50 Hz
  • Drehstromeinspeisung für Ölheizwagen der Personenzüge

Quelle[Bearbeiten]

  • Zeitzeugnisse 1945–1990 Teil II Herausgeber Jahresringe e. V., Hennigsdorf, 2000