Saganaki

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Saganaki (griechisch σαγανάκι, saɣaˈnaci ‚kleines Pfännchen‘, Verkleinerungsform von Sagani oder Sachani (σαγάνι oder σαχάνι) von türkisch Sahan) ist eine Vorspeise der Griechischen Küche, die je nach Region aus unterschiedlichen Käsesorten zubereitet wird. Das Gericht hat seine Bezeichnung von einem ebenso genannten Pfännchen mit zwei Henkeln.[1]

Saganaki, lit on fire at the Parthenon Restaurant in Chicago
Saganaki

Je nach Region und Verfügbarkeit wird Saganaki aus unterschiedlichen Käsesorten zubereitet. Die etwa fingerdicke Käsescheibe wird mehliert und gebraten (Kefalotyri, Kasseri) oder paniert und frittiert (Feta) zubereitet, auf Lesbos wird auch Ladotyri verwendet. Gelegentlich wird die mehlierte und gebratene Variante auch mit Ouzo flambiert. Das Gericht wird entweder in der Saganaki (in diesem Fall die Pfanne) oder auf einem Teller mit einem Stück Zitrone serviert.

Die Zubereitungsarten mit Meerestieren, wie gebackenen Garnelen Garides Saganaki (Γαρίδες σαγανάκι) oder überbackene Muscheln Mydia Saganaki (Μύδια σαγανάκι) [1] werden mit Tomaten im Ofen gegart.[2]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b  Γεώργιος Μπαμπινιώτης (Georgios Babiniotis): Λεξικό της Νέας Ελληνικής Γλώσσας (Lexikon der Neugriechischen Sprache). Β' Έκδοση Auflage. Κέντρο Λεξικολογίας, 2005, ISBN 960-86190-1-7, S. 1561.
  2.  Marianthi Milona, Werner Stapelfeldt (Hrsg.): Griechenland. Griechische Spezialitäten. Könemann, Köln 2001, ISBN 3-8290-7422-0, S. 21, 58.