Samuel de Lange

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Samuel de Lange

Samuel de Lange junior (* 22. Oktober 1840 in Rotterdam; † 7. Juli 1911 in Stuttgart) war ein niederländisch-deutscher Organist, Lehrer und Komponist.

Leben[Bearbeiten]

Samuel de Lange (jr.) war Sohn des Rotterdamer Organisten Samuel de Lange (sr.). Er trat bereits in frühen Jahren als Orgel- und Klaviervirtuose hervor. De Lange studierte ab 1858 in Lemberg, wo er bis 1863 lebte. Ab 1864 war er in Rotterdam Organist und Orgellehrer. Weitere Stationen waren 1874 Basel, 1876 Paris, 1877 Köln, 1884 Den Haag und ab 1893 Stuttgart. In Stuttgart wurde er am Konservatorium Dozent, ab 1895 Professor. Er leitete das Konservatorium von 1900 bis 1908.[1] Als Komponist trat er in allen Gattungen hervor, mit Schwerpunkt Kirchenmusik. Hervorzuheben ist das Oratorium „Mose“ (1889).

Er gab den Apparatus Musico Organisticus von Georg Muffat heraus.

Orgelwerke[Bearbeiten]

  • op. 5: Sonate I über „aus tiefer Not“ Willemsen (Wil 683)
  • op. 8: Sonate II über Luthers Choral „Ein’ feste Burg ist unser Gott“ Willemsen (Wil 850)
  • op. 9: Praeludium und Fuge (Kooiman) Harmonia Uitgave (HU 3356)
  • op. 56: Leichtere Orgelstücke (Depenheuer) Heft 1-III Butz-Verlag BU 1424-26
  • op. 60: 24 Präludien (Depenheuer) Butz-Verlag BU 1437
  • op. 78: Tägliche Übungen im Pedalspiel Edition Peters (EP3630)

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Hugo Riemann (Begr.), Alfred Einstein (Bearb.): Musiklexikon. 10. Aufl. Max Hesse Verlag, Berlin 1922.