Satan der Rache

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Filmdaten
Deutscher Titel Satan der Rache
Originaltitel E dio disse a Caino
Produktionsland Italien, Deutschland
Originalsprache Italienisch
Erscheinungsjahr 1970
Länge 96 Minuten
Altersfreigabe FSK 16
Stab
Regie Antonio Margheriti
Drehbuch Antonio Margheriti
Giovanni Addessi
Produktion Giovanni Addessi
Musik Carlo Savina
Kamera Luciano Trasatti
Riccardo Pallottini
Schnitt Nella Nannuzzi
Besetzung

Satan der Rache ist ein Western in italienisch-deutscher Ko-Produktion, 1969 unter der Regie von Antonio Margheriti (Pseudonym: Anthony M. Dawson) entstanden. Der Film gehört zu den wichtigsten Filmen des Sub-Genres Italowestern.

Handlung[Bearbeiten]

Gary Hamilton kommt nach 10 Jahren Straflager frei und will sich an Acombar rächen, demjenigen, der ihm das Geld, die Villa, seine Frau Maria, und die Freiheit genommen hat. Auf dem Weg zu ihm trifft er in der Pferdekutsche auf den heimkehrenden, unwissenden Dick Acombar, den Sohn seines Feindes, und kündigt für den Abend sein Eintreffen in der Villa an.

Dick leitet die Ankündigung von Hamilton weiter und ist ob der heftigen Reaktion seines Vaters erstaunt. Dieser setzt 10000 Dollar Kopfgeld auf Hamilton aus. Ein Tornado kündigt sich an. Die Stadt trifft Vorsichtsmaßnahmen. Die Männer von Acombar versuchen, Hamilton am Stadtrand in einen Hinterhalt zu locken, doch der aufkommende Sturm ermöglicht es ihm, unbemerkt in die Stadt zu gelangen. Hamilton benutzt den Tornado, die Dunkelheit und die Höhlen unter der Stadt, um wie ein Geist immer wieder auf- und unterzutauchen und so Acombars Männer nach und nach auszuschalten.

Währenddessen feiern bei einem gemeinsamen Abendessen Acombar und Maria die Rückkehr von Dick. Misstrauisch geworden durch die Schießerei in der Stadt verlässt dieser die Villa. Vom alten Arzt und der Saloon-Besitzerin Rosie erfährt er die ganze Geschichte: dass Acombar seinen ehemaligen Freund Hamilton mit seiner Frau betrogen, einen Geldtransport überfallen und dabei etliche Männer getötet und dafür Hamilton die Schuld zugeschoben hatte.

Gary Hamilton dringt in die Villa von Acombar ein. Im Durcheinander und nervös geworden erschießt der Vater versehentlich den Sohn und bringt danach, rasend vor Kummer, Maria ebenfalls um. Nach dem letzten Duell, stürzt Acombar, angeschossen durch Hamilton, in die Schatzkammer der brennenden Villa. Am nächsten Morgen hat sich der Sturm gelegt und Hamilton reitet weiter.

Rezensionen[Bearbeiten]

„Der beste Antonio Margheriti-Western“

Ulrich P. Bruckner, Für ein paar Leichen mehr
  • Christian Kessler schreibt, der Regisseur ziehe alle Register des gotischen Horrorkinos:

„Kinski ist der personifizierte Rachegott, der wie ein übernatürliches Wesen in die korrupte Umgebung reitet und der nun seine wohlverdiente Vergeltung übt.“

Christian Keßler: Willkommen in der Hölle

Auch Kameraarbeit und der Soundtrack werden hervorgehoben.

„Kinski ist die Urgewalt der Erde – verbündet mit den Elementen Wasser (die Tropfen), Feuer (die Stromleitung), Erde (der Indianerfriedhof) und Luft (der Sturm) –, der das Unrecht bekämpft; die Gottesstrafe für „Kain“ Acombar“

Wolfgang Luley/Daniel Maier, Religion im Spaghetti-Western in: Booklet zur Halleluja-DVD-Box

„Rüder Italowestern voller Klischees.“

Lexikon des Internationalen Films[1]

Sonstiges[Bearbeiten]

  • Das Filmlied „Rocks, blood and sand“ wird gesungen von Don Powell.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Satan der Rache im Lexikon des Internationalen Films