Sayyid-Dynastie

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Als Sayyid-Dynastie bzw. Sayyiden-Dynastie werden die islamischen Herrscher Indiens in der Zeit von ca. 141451 im Sultanat von Delhi bezeichnet. Die Dynastie folgte auf die Tughluq-Dynastie und regierte das Sultanat, bis sie durch die afghanische Lodi-Dynastie ersetzt wurde.

Diese Familie behauptete von sich, Sayyids zu sein, also Nachfahren des Propheten Mohammed. Die Zentralmacht des Sultanats von Delhi war durch die Invasion von Timur (Tamerlan) und seine Plünderung Delhis im Jahr 1398 tödlich geschwächt. Nach einer Zeit des Chaos gewannen die Sayyiden die Macht über Delhi. Ihre 37-jährige Zeit der Vorherrschaft erlebte die Herrschaft von vier verschiedenen Angehörigen dieser Dynastie.

Die Dynastie wurde von Khizr-Khan gegründet, der von Tamerlan zum Gouverneur des Punjab abgeordnet worden war. Khizr-Khan nahm Delhi 1414 ein und gründete so die Dynastie. Nominell war Khizr-Khan weiter ein Vasall der Timuriden, zur Zeit von Shah Rukh, dem Enkel von Tamerlan.

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