Schabtai Schavit

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Schabtai Schavit (hebräisch שבתי שביט‎; * 1939) war von 1989 bis 1996 Generaldirektor des israelischen Geheimdienstes Mossad.

Shavit gehörte der Spezialeinheit Sajeret Matkal der Israelischen Streitkräfte an. Seine akademische Ausbildung absolvierte er an der amerikanischen Harvard University.

1957 trat er in den Mossad ein. Parallel dazu war er von 1958 bis 1959 Kommandeur des Südkommandos der Israelischen Streitkräfte. Innerhalb des Mossad hatte Shavit verschiedene Posten inne, bevor er 1989 zum Direktor des Geheimdienstes ernannt wurde. Er war der letzte Mossad-Direktor, dessen Name während seiner Amtszeit nicht in der Öffentlichkeit genannt wurde. Er war lediglich als „S“ bekannt. Nach dem Mord an Israels Premierminister Jitzchak Rabin und verschiedenen Fehlschlägen musste er zurücktreten. Am 24. März 1996 wurde Generalmajor Dani Jatom zum neuen Generaldirektor ernannt.

2001 wurde er Vorsitzender des Instituts für Terrorismusbekämpfung am interdisziplinären Zentrum in Hertzlija.

Vorgänger Amt Nachfolger

Nachum Admoni
Direktor des Mossad
1989–1996

Dani Jatom